Müssen sich die Demonstranten auch registrieren?

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Jeder kann sich an die Handy-Registrierung erinnern.

Demo Wahnsinn ist gleich Coronawahnsinn.

Das ist erlaubt und nebenbei macht man es denen schwer die sich eh an alles halten?

Jetzt weitet sich die Sache aus: Ab jetzt heißt es, im Caféhaus, Gasthaus, Heurigen, überall dort, müssen die Gäste Name, Adresse und Telefonnummer hinterlassen

Die Regierung überlegt bereits, dies auf Geschäfte und Friseure, wie Masseure und Kosmetiker auszuweiten.

Meine Frage: Heute ist wieder Großdemo Tag in Wien, und es wird noch mehr.

5 Jahre VOICES FOR REFUGEES: Großdemo und Filmscreening am 3. Oktober 2020 in Wien.

Zivilgesellschaft ist bereit, Menschen in Österreich aufzunehmen! #WirHabenPlatz

Die Volkshilfe Österreich lädt am 3. Oktober 2020 anlässlich der fünfjährigen Jubiläums des großen Volkshilfe Solidaritätskonzertes VOICES FOR REFUGEES zum großen Filmscreening auf den Wiener Heldenplatz. „Die 200.000 Voices for Refugees, die sich im Oktober vor fünf Jahren für Schutzsuchende erhoben haben, sind nicht verhallt. Es war eine der größten Kundgebungen in der 2. Republik. Am 3. Oktober zeigen wir, dass die Menschlichkeit in diesem Land noch lebt!“, kündigt Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich und Sprecher der Plattform für eine menschliche Asylpolitik, an. Das Screening der damaligen Veranstaltung wird in Kooperation mit PULS4 und Nova Music/Ewald Tatar im Anschluss an die Demonstration der Plattform für eine menschliche Asylpolitik stattfinden.

2015 war ein Jahr der Hoffnung. Menschen aus der Zivilgesellschaft haben auf den Bahnhöfen geholfen, Spenden gesammelt und auf der Straße demonstriert. Künstlerinnen und Künstler wie Die Toten Hosen, Konstantin Wecker, Zucchero, Seiler und Speer, Bilderbuch, Maschek, Thomas Stipsits, Conchita und viele andere mehr spielten vor 200.000 Menschen auf dem Wiener Heldenplatz beim Volkshilfe Konzert VOICES FOR REFUGEES für ein menschliches Europa. „Mit dem Filmscrenning wollen wir Danke an die Zivilgesellschaft sagen, die 2015 aktiv wurde und es bis heute ist. In den Gemeinden, in den Vereinen, im privaten Kontakt wird auch heute geholfen. Da ist sehr viel Positives passiert seit 2015.“

Gerade jetzt, wo eine derart entsetzliche, menschenverachtende Politik gegen schutzsuchende Menschen betrieben wird, sind unsere lauten Stimmen der Solidarität wichtiger denn je“, so Fenninger. Unzählige Gemeinden, Städte, Pfarren und die Bundesländer Wien und Kärnten haben sich bereit erklärt, Menschen aufzunehmen. „Wir haben Platz und wir haben die Mittel. Es ist eine Schande, wenn wir allerorts Einrichtungen schließen müssen, statt Menschen aus der Hölle von Moria zu befreien. Neue Lager mit ebenso prekären Bedingungen sind dazu keine Alternative. Dafür gehen wir am 3. Oktober wieder auf die Straße“, sagt Fenninger und ruft zur Teilnahme an der Demonstration der Plattform für eine menschliche Asylpolitik und vieler anderer Initiativen unter Einhaltung der Corona-Sicherheitsbestimmungen* auf.

Die Demonstration startet um 14:00 Uhr am Karlsplatz. Die Route führt über die Botschaften von Griechenland, Kroatien und Afghanistan zum Filmscreening am Heldenplatz. Auf dem Heldenplatz werden ab 17:00 Uhr Erich Fenninger, Flüchtlinge und Überraschungsgäste sprechen.

*Hinweis: Die Volkshilfe Österreich nimmt die empfohlenen Abstands- und Hygienemaßnahmen gegen COVID-19 sehr ernst. Alle Teilnehmenden werden ersucht, die Abstandsregeln einzuhalten und Mund-Nasen-Schutz mitzubringen und zu tragen. Zusätzliche Masken und Desinfektionsmittel werden bereit gestellt.

Also wie schaut es hier aus, Registrierungspflicht für Demonstranten?

Und was ist mit dem Datenschutz? Durchs neue Coronagesetz von Türkis/ Grün aufgehoben?

Das sagt HC:

“Registrierungspflicht in Gastro nicht akzeptabel”

Quelle