Nichtwähler zeigen am Sonntag ihre Unzufriedenheit

Die Qual der Wahl - Landtagswahl NÖ 2023 | Foto: Mülltonnen von Michael Schwarzenberger auf Pixabay; Mon: zib
Die Qual der Wahl - Landtagswahl NÖ 2023 | Foto: Mülltonnen von Michael Schwarzenberger auf Pixabay; Mon: zib

Update Wahlergebnis: Die ÖVP ist erledigt, die SPÖ verlor noch mehr. Und tun sich jetzt die Wahlverlierer packeln?

Alles andere entnehmen sie den Tagesmedien, bzw. die Medien die alles genau wissen und übertragen. Die Wahlverlierer werden schon weiter über uns urteilen. War immer so wird immer so sein. Für Rendi Wagner könnte es das Aus bedeuten, schreiben wir, aber die eh nichts wissen, viel zu lange. Sie will halt nicht aufgeben, wird es aber müssen. Auch einen Nehammer, untragbare Zustände, doch alles wird so weitergehen.

 

Nichtwähler sind stark: Sie zeigen, keine Partei macht es richtig und so geht es für viele nicht weiter. Warum eigentlich?

Die Macht der Nichtwähler

Die Wahlbeteiligung sank auch bei Wahlen zum Landtag bisher stets ab. 2013 gaben bei der NÖ Landtagswahl fast 71 % ihre Stimme ab; 2018 waren es rund 66 %. UPDATE: 2023 hingen doch wieder mehr zur Wahl als 2018.
Bei NR oder BP Wahlen ist die Beteiligung meist ein wenig höher, aber auch da bleibt ein hoher Anteil zu Hause, anstatt irgendwo ein Kreuzerl zu machen.

So sind zwischen einem Viertel, bzw. gar einem Drittel aller Stimmberechtigten nicht bereit, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Warum das so ist, erklären diese Menschen sehr einfach:

  • Zum einen wenden sich alle, sobald auf Platz 1 gewählt, um 180° und treten die Versprechungen in die Tonne – egal welche Farbe!
  • Zweitens tun die ohnehin, was sie wollen, wie oft schlossen sich die unfähigsten Verlierer zusammen und bestimmen einen nie gewollten Kurs?
  • Und dann kann jahrelang kein Wähler mehr eingreifen, man muss bis zum nächsten Urnengang warten, oder auf Streit und Neuwahlen hoffen …

Daher stellen die Nichtwähler also einen Anteil, der selbst der absoluten schwarzen Macht nahekommt.
Bei der LTW 2018 erreichte die ÖVP NÖ immer noch fast 50 %, aber die 33 % Nichtwähler wären auf Platz 2 gelandet.

Diese Zahlen gelten natürlich nur für die jeweilige Gesamtheit, repräsentieren nicht das Wahlverhalten in den kleinen Gemeinden oder Städten, Bezirken. Hier ist klar: Je ländlicher die Gegend, umso mehr ÖVP – umso mehr Wahlbeteiligung und somit mehr schwarze Kreuze …

Gleichgewicht der Kräfte

Heute, am 29.01.2023 wählt NÖ wieder eine neue Zusammensetzung. Vielleicht kann endlich die Absolute gebrochen werden, denn absolute Macht ist nicht gut, ein Gleichgewicht der Kräfte ist besser für alle.

Wenn schon nirgends eine Expertenregierung in Sicht ist, dann sollten die überbezahlten Politiker wenigstens mit gleichen Chancen ins Rennen gehen. So aber steuert uns die dunkle Seite der Macht, weil sie von den letzten und allerletzten Generationen unterstützt wird …

Heute scheint nach Wochen wieder mal die Sonne in unserem kleinen Dorf. Eventuell erhellt sich auch mal der eine oder andere Geist und kann sich vorstellen, warum so viele Menschen dieses theoretische Recht zur Mitbestimmung in die Tonne treten …

Weil Parteien überall von gestern sind?

Demokratie ist das Volk zu befragen, nicht einfach Panzer in die Ukraine schicken, eine Grüne, die, aber es ging eh durch alle Medien. Die Gefahr eines dritten Weltkrieges wird immer größer. Politiker Grüne, wir wissen, was die alles machten, man muss es nicht wiederholen. Und jetzt hat eine Grüne Außenministerin für so einen Skandal gesorgt. Wer es nicht weiß, kann sich ja informieren.

Das Volk muss befragt werden, bevor man Panzer schickt.

Zeitenwende und wie die Politik fast für den dritten Weltkrieg sorgt.

Weil Corona nicht reichte: Was hat man uns alles angetan: Gestern brachte vieles Talk im Hangar 7 auf den Punkt. Meinungsfreiheit, Pressefreiheit ist nicht mehr gegeben im eigenen Land nicht mehr gegeben.

60.000 Euro Corona-Hilfe für Linzer Wut-Wirtin?

Quelle, Zitat, Kronen Zeitung: Linzerin lehnte alle Maßnahmen und die Masken ab und wurde dafür mit zahlreichen Strafen belegt. Das Unterstützungsgeld der Regierung nahm die Gastronomin dann doch gerne an.

Quelle, Zitat, Twitter: “Krise kommt, #Demokratie geht: Europa vor dem Umbruch?”

“Wenn wir keine lebendige Streitkultur mehr haben, weil die Hälfte der Meinungen schon vorher aussortiert wird, dann muss uns das sehr zu denken geben”, warnt Ethnologin @susannschroeter

Quelle
Redaktionelle Adaption einer per APA-OTS verbreiteten Presseaussendung.

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APA-OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschliesslicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders!