ÖVP: LH Doskozil nicht an Aufklärung interessiert

Alexas_Fotos / Pixabay

Regelmäßige Rundumschläge und Angriffe als Verteidigungsstrategie: LH Doskozil nicht an Aufklärung interessiert.

Doskozil gibt sich unwissend und will ablenken – Verhalten unglaubwürdig.

„Mit regelmäßigen medienwirksamen Rundumschlägen versucht Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil von seiner Rolle im burgenländischen Bankenskandal abzulenken und macht gleichzeitig deutlich, dass er an lückenloser Aufklärung nicht interessiert ist. Es kann doch nicht sein, dass Doskozil ständig so tut, als wusste er von nichts. Dieses Verhalten ist als Landeshauptmann und ehemaliger Finanzlandesrat äußerst unglaubwürdig“, so Gaby Schwarz, stv. Generalsekretärin der neuen Volkspartei, bezugnehmend auf das Verhalten Doskozils in der Causa Commerzialbank Mattersburg.

Doskozils Rundumschläge würden das Gefühl vermitteln, alle seien schuld, nur er selbst nicht, so Schwarz: „Landeshauptmann Doskozils Rundumschläge und Angriffe richten sich nicht nur regelmäßig gegen die Bundesregierung oder seine eigene SPÖ-Bundesparteiobfrau Rendi-Wagner, auch die WKStA und die Präsidentin der Richtervereinigung Sabine Matejka bekamen zuletzt scharfe Kritik von Doskozil zu spüren. Anstatt ständig mit den Fingern auf andere Menschen zu zeigen, ist es an der Zeit, sich der Verantwortung zu stellen und der Aufklärung in der Causa Commerzialbank nicht im Weg zu stehen!“

Wölbitsch: Zahlreiche Ungereimtheiten mit Wiener Beteiligung in Causa Commerzialbank

Laut Medienberichten konnte Wiener Gesiba noch fünf Millionen Euro abheben – Dennoch riesige Millionenverluste bei sozialem Wiener Wohnbauträger

„Zahlreiche Ungereimtheiten mit Wiener Beteiligung in der Causa Commerzialbank“ ortet ÖVP-Stadtrat Markus Wölbitsch. Während laut Medienberichten die der Stadt Wien gehörende Gesiba durch den Bilanzskandal bei der Commerzialbank Mattersburg rund 17,5 Mio. Euro verlieren könnte, habe diese jedoch noch rechtzeitig fünf Millionen Euro abheben können. „Die Stadt muss hier für Aufklärung sorgen“, so der ÖVP-Stadtrat.

Darüber hinaus stelle sich die Frage, warum die Gesiba Millionenbeträge bei einer burgenländischen Regionalbank geparkt hat? Warum hat niemand der Verantwortlichen die guten Konditionen hinterfragt, die andere Banken offenbar nicht bieten konnten? Oder gab es etwa „Empfehlungen“ seitens der SPÖ Wien, bei der Commerzialbank Mattersburg zu veranlagen? „Wir haben dazu bereits eine umfassende Anfrage an Bürgermeister und Finanzstadtrat eingebracht und warten auf klare Antworten“, so Wölbitsch.

Die neue Volkspartei Wien fragt dabei konkret, nach welchen Kriterien die Stadt ihr Geld veranlagt und ob noch Geld bei anderen fragwürdigen Geldinstituten liegt. „Tausende Bewohnerinnen und Bewohner des sozialen Wohnbaus in Wien sind zurecht besorgt, wie sich die Bankenpleite auf ihre Miete auswirken wird. Neue Wohnbauprojekte liegen nun auf Eis, das betrifft vor allem junge Familien, die dringend leistbaren Wohnraum benötigen. Es bewahrheitet sich leider das, was wir immer gesagt haben: Die SPÖ kann nicht wirtschaften und hat definitiv kein gutes Händchen bei Kapitalveranlagungen“, so Wölbitsch abschließend. ​

Rendi Wagner lobt Doskozil

Zufall rettet Stadt Wien 5 Millionen aus Commerzialbank-Desaster

Zitat: Zack, Zack: Rendi-Wagner wuchs in Gesiba-Gemeindebau auf
Ob das Geld der Gesiba zu jenen sieben Millionen Euro gehört, von denen der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil sagte, sie seien kurz vor der Schließung der Bank noch abgezogen worden, ist unklar. Aus dem Büro des Landeshauptmanns hieß es, man könne zum jetzigen Zeitpunkt dazu noch nichts Näheres sagen.

Zack, Zack, großartige Arbeit, sehr lobenswert.

Quelle