ÖVP zeigte Oberstaatsanwalt an

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Wie es um die Justiz und den Rechtsstaat in Österreich steht, sieht man seit dieser Causa ganz besonders.

Es ist ein einziger Skandal, in dem sich unser Land befindet, durch die ÖVP wurde dies mehr als offen gelegt.

Quelle, Zitat, Kronen Zeitung: Am Freitag gab die ÖVP bekannt, dass man die Oberstaatsanwaltschaft in der Causa wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses bei der Staatsanwaltschaft Wien angezeigt habe. „Das Maß ist voll, uns reicht es“, ließ Andreas Hanger, ÖVP-Fraktionsführer im U-Ausschuss, wissen.

Opfer des Rechtsstaates, der Justiz, es ist ein Skandal.

Der Tatort mit Krassnitzer und Bibi Fellner weiß gar nicht wie nah er diesmal vor allem an der Realität war.

Packende ORF-„Tatort“-Premiere: Krassnitzer, Neuhauser und eine mörderische „Verschwörung“

Tatort Justiz, Tatort Rechtsstaat

Nachdem Moritz Eisners 50. „Tatort – Die Amme“ (ORF-Premiere: 14. März 2021) ein Millionenpublikum begeistert hat, werden Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser am Sonntag, dem 9. Mai 2021, um 20.15 Uhr in ORF 2 auch schon zu ihrem nächsten Einsatz gerufen: Einer „Verschwörung“ ist das Erfolgsduo diesmal auf der Spur, wenn es den Tod eines hohen Beamten des Innenministeriums aufzuklären gilt, der weite Kreise zu ziehen scheint. In weiteren Rollen des Austro-Krimis, der im Sommer 2020 in Wien und Umgebung entstanden ist, spielen u. a. auch Hubert Kramar, Christina Scherrer, Günter Franzmeier, Lili Epply, Stefan Fent, Matthias Franz Stein, Serge Falck, Maria Fliri, Katharina Stemberger und Michael Dangl. Sowohl Claudia Jüptner-Jonstorff (Regie) als auch Ivo Schneider (Drehbuch) feiern mit diesem Film ihr „Tatort“-Debüt. „Tatort – Verschwörung“ ist eine Produktion des ORF, hergestellt von Cult Film.

Claudia Jüptner-Jonstorff: „Es ‚menschelt‘ so wunderbar“

Mit „Verschwörung“ feiert Claudia Jüptner-Jonstorff ihr „Tatort“-Regiedebüt. Was das Besondere daran ist, bei diesem Format Regie zu führen? „Das Spannende und Interessante ist, dass sich das Format treu geblieben ist und reale Geschichten erzählt, die am Puls der Zeit sind. Das schätze ich sehr. Am ersten Drehtag habe ich echt Gänsehaut bekommen, weil mir so richtig bewusst geworden ist, beim längst dienenden und erfolgreichsten Krimifernsehformat Regie zu führen. Noch einmal Gänsehaut habe ich bekommen, als ich im Schneideraum gesessen bin und wir fertig waren mit dem Schnitt und die Signation dran gehängt haben. Ich wurde in die Vergangenheit zurückkatapultiert, schon als Kind habe ich immer ‚Tatort‘ geschaut. ‚Tatort‘ hat mich mein Leben lang begleitet, und jetzt hängt genau diese Signation vor einem Film, den ich inszeniert habe. Das war ein wirklich schöner Moment. Danke für das Vertrauen.“

Und Jüptner-Jonstorff über das Besondere am Austro-„Tatort“? „Es ‚menschelt‘ so wunderbar. Harald und Adele zeigen, dass der Gemütszustand, wie im wahren Leben, wechselhaft ist. Mal rennt der Schmäh, mal ist man sauer, mal schämt man sich, weil man einen Blödsinn gemacht hat, und dann ist man wieder stur. Sie lassen einen immer wieder etwas Neues in ihren Charakterzügen entdecken, und darum mag ich die Figuren von Moritz Eisner und Bibi Fellner so gerne. Als Wienerin bin ich natürlich verliebt in unser Lokalkolorit, welches sehr oft die Chance hat, in voller Pracht ausgebreitet zu werden.“ Was sich die Zuseherinnen und Zuseher von „Verschwörung“ erwarten dürfen? „Da ich nicht zu viel verraten will, einige Schlagworte wie:
Freunderlwirtschaft, Intrigen, Machtspiele, Spitzel, Eiskaffee.

Mit u. a. „Soko Kitzbühel“ ist der Regisseurin das Krimi-Genre bereits vertraut. Welche Bedeutung Krimis für sie haben? „Es ist die Psychologie der Figuren. Was treibt einen Menschen an, jemanden zu ermorden? Warum deckt jemand einen Mörder? Der Widerspruch oft von Worten und Handlung, der uns in eine immer mehr verstrickte Welt hineinzieht, wo alle glauben, es gibt kein Entrinnen, und plötzlich öffnet sich ganz unerwartet eine ungesehene Türe. Es ist diese Parallelwelt, in die uns dieses Genre mitnimmt, was mich und viele Zuschauerinnen und Zuschauer fasziniert – es suggeriert unserem Unterbewussten, da draußen gibt es Menschen, die aufpassen, damit uns nichts Böses widerfährt, und wenn, helfen sie uns.“

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Ein Sommer in Wien. Es ist heiß. Zu heiß. Bibi (Adele Neuhauser) joggt durch den Wald und begegnet dabei ganz zufällig einem hohen Beamten des Innenministeriums. Wenig später ist der Mann tot. Moritz Eisner (Harald Krassnitzer), der in wenigen Tagen ein lang ersehntes Projekt bei Europol und der EU-Antikorruptionsbehörde OLAF in Den Haag antreten soll, beschließt, diesen Fall noch zu übernehmen. Aber ist es überhaupt ein Fall? Im Ministerium drängt man darauf, die Todesursache als simplen Herzinfarkt darzustellen. Es gab scheinbar keine Fremdeinwirkung, und die Spuren des Dopingmittels im Blut des Verstorbenen beweisen keine Vergiftung

Obwohl der Tote im Ministerium gefürchtet war, hatte er offenbar nur Freunde. Er hinterlässt eine ehrlich trauernde Witwe, einen befreundeten Nachbarn und einen fürsorglichen Sportarzt. Genau zu dem Zeitpunkt, als Moritz Eisner erste Lücken in der blitzblanken Vergangenheit des Toten aufspürt, wird verkündet, dass er den Job in Den Haag nicht bekommen wird. Die Freistellung aber, um die er angesucht hat, um nach Holland gehen zu können, wurde bewilligt. Mit einem Mal ist Moritz Eisner den Fall und seinen Traumjob los. Zu bremsen ist er dadurch nicht. Ganz im Gegenteil nimmt Moritz Eisner den Kampf gegen scheinbar übermächtige Gegner auf, und nicht einmal Bibi kann ihn bremsen.

Das Austro-„Tatort“-Jahr 2021

Nach den On-Air-Ermittlungen in „Die Amme“ und „Verschwörung“ stehen für Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser 2021 auch wieder zwei neue Fälle auf dem Drehplan.

 

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