Sozialversicherung – Warum werden Beamte verschont?

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Zumindest schreibt das die Kronen Zeitung:

Gleiche Beiträge und gleiche Leistung – dieses Ziel der Sozialversicherungsreform wird nur innerhalb der Gebietskrankenkassen erreicht. Beamte und Selbstständige werden verschont und weiter in ihren Kassen mehr ausgeben können.
Ausgenommen von der Reform sind die rund 150.000 Gemeindebeamten in den Krankenfürsorgeanstalten.

  • Beamte haben ein stabiles Einkommen
  • und unter den Beitragszahlern keine Arbeitslosen oder Geringverdiener sind,

Also, Beamte werden nicht Arbeitslos und haben genügend Verdienst?

Arbeitslose und Geringverdiener, sind anders? Also unterscheidet man ja wieder in zwei Klassen, oder nicht?

  • BVA mehr Einnahmen und ist großzügiger bei den Leistungen. Das reicht z.B. vom Zahnersatz oder Kuren für die Versicherten bis zu höheren Arzthonoraren. Daran ändert auch der Selbstbehalt (er ist auf zehn Prozent gesenkt worden) nichts. Auch die SVA (Selbstständige) steht aus ähnlichen Gründen finanziell besser da als die Gebietskrankenkassen (GKKs).
  • Ein Blick auf die Rücklagen (Reinvermögen, siehe Grafik unten) zeigt, dass dort weit mehr als gesetzlich notwendig auf der hohen Kante liegt. Damit die Rücklagen der BVA nicht zu stark ansteigen, wurden zuletzt neue Reha-Zentren gebaut, wissen Insider.

Hier mehr dazu, aber ich finde, man trifft dann sehr wohl weiterhin große Unterscheidung im Gesundheitssystem, Sozialversicherung, Pension und so weiter.

BVA ist die größte und Reichste Versicherung der Beamten und geht weiterhin den eigenen Weg, bzw. bäckt eigene Brötchen?