Überlebenspaket für Gastronomie, Hotellerie und Tourismusbetriebe sicherstellen

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Österreichische Wirte und unsere Wirtshauskultur dürfen nicht sterben.

„Als ob die Wirte in unserem Land mit der endlos langen Liste an Auflagen und Behördenschikanen wie Allergenverordnung, Registrierkassenpflicht, absolutes Rauchverbot etc. nicht ohnehin schon ums Überleben kämpfen müssten, sperrte man die Betriebe völlig überzogen nun zwei Monate vor dem Hintergrund der Covid-19-Maßnahmen. Das war eindeutig zu viel für diese leidgeprüfte Branche und zeugt seitens der Regierung von einem enormen Maß an Ignoranz und mangelnder Wertschätzung unseren Wirten gegenüber“, erklärte heute HC Strache.

Tausende Wirte oder Beherbergungsbetriebe konnten ihren Betrieb auf Grund von nicht vorhandener Liquidität gar nicht mehr aufsperren bzw. werden auf Dauer nicht überleben und noch mehr Arbeitslose in einer für Österreich so wichtigen Branche wären naturgemäß die Folge, so Strache weiter.

„Daher fordere ich die Regierung auf, endlich umzudenken und zu erkennen, dass es im Bereich der Gastronomie bereits fünf nach Zwölf ist. Folgende Sofortmaßnahmen sind umzusetzen, um einer bedeutenden Säule unserer Gesellschaft im Sinne eines ‚Überlebenspakets‘ den existenziellen Fortbestand zu sichern:

  • Sofortige Halbierung der Lohnnebenkosten zumindest bis Jahresende
  • Soforthilfe in der Höhe von einem Zwölftel des Vorjahresumsatzes
  • Sofortige Reparatur des Epidemigesetzes und die Wiederherstellung einer rechtlich abgesicherten Zahlung der Ausfallshaftung für die Betriebe, die durch den Lockdown Umsatzeinbußen erlitten haben.
  • Umgehende Lockerung der Maskenpflicht und Rückkehr zur Eigen- und Selbstverantwortung sowie Freiwilligkeit bei allen Vorschriften – natürlich auch in der Gastronomie.

Nur eine schnelle und unbürokratische Hilfe kann hier das Ruder noch herumreißen. Wenn man dies seitens der Bundesregierung nun auch noch verabsäumt, dann werden tausende Wirte und mit ihnen die Österreichische Wirtshauskultur dem Untergang geweiht sein. Und das darf nicht passieren“, schloss Strache.

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