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50 JAHRE STAR TREK: Die Specials auf ARTE am 9.9.16

True Stories Star Trek Zur ARTE-Sendung True Stories Star Trek: Nachgestellte Szene: Erste Modelle zur Umsetzung der Star Trek-Reihe fürs Fernsehen (rechts im Bild: Rob Cassidy als Gene Roddenberry) | Bild: © Will Pugh / Foto: ZDF

Heute widmet sich unser neuester Pressepartner ARTE dem 50. Geburtstag von STAR TREK. Die Sendungen wollen hinter das Erfolgsgeheimnis der Serie kommen und dazu kommen höchst prominente Akteure des „faszinierenden“ Phänomens zu Wort.

Building Star Trek (21.45)

Building Star Trek: Schauspielerin Nichelle Nichols (Lieutenant Uhura)

Building Star Trek: Schauspielerin Nichelle Nichols (Lieutenant Uhura)
Bild: © Harry Mudd / Foto: ZDF

2016 feiert die Serie Star Trek ihren 50. Geburtstag: Am 8. September 1966 startete das legendäre Raumschiff Enterprise zu seiner ersten Mission ins All.

Niemand konnte damals den Erfolg der Low-Budget Serie vorhersehen, denn sie wurde schon nach drei Staffeln wieder abgesetzt. Und trotzdem wurde sie zum kulturellen Phänomen.

Star Trek war Vorreiter für viele Entwicklungen in der Technik, Wissenschaft und Weltraumforschung, aber auch wegweisend für gesellschaftlichen und politischen Fortschritt. Star Trek ist kosmopolitisch und emanzipiert, denn bereits 1966 leben der Russe Chekov und der Amerikaner Kirk friedlich zusammen, ebenso arbeiten Frauen in verantwortungsvollen Positionen.

Vor 50 Jahren keine Alltäglichkeit, in einer Gesellschaft, die vor allem in Amerika noch vom Rassismus geprägt war. Der Kuss von Captain Kirk und Lieutenant Uhura war ein Skandal, war es doch der erste Kuss zwischen schwarz und weiß im Fernsehen. Der ausstrahlende Sender NBC hatte 1968 noch Skrupel diese Episode auszustrahlen.

Im Smithsonian Air and Space Museum in Washington D.C. wird aus Anlass des Jubiläums das Modell des Raumschiffs restauriert. Das Science Fiction Museum in Seattle rekonstruiert dessen Brücke. Die Rekonstruierung an den beiden Museen sowie die Suche nach verschollenen Originalrequisiten bilden die Rahmenhandlung der Dokumentation.
Exkurse zu Technik, Politik und Kultur werden durch originale Filmausschnitte belegt. Ehemalige Teammitglieder und Schauspieler, unter anderen Nichelle Nichols (Nyota Uhura), berichten aus erster Hand und geben so einen exklusiven Einblick.

True Stories: Star Trek (23:15)

True Stories Star Trek: Leonard Nimoy

Zur ARTE-Sendung True Stories Star Trek: Leonard Nimoy verkörperte jahrelang Mr. Spock in Star Trek. | Bild: © Will Pugh / Foto: ZDF

In der futuristischen „Star Trek“-Welt des 23. Jahrhunderts haben die Menschen auf der Erde soziale und wirtschaftliche Schwierigkeiten überwunden. Die Erkundung des Weltraums führte zu Allianzen mit außerirdischen Lebensformen.

Die Besatzung des Raumschiffs „Enterprise“ widmet sich der Entdeckung bislang unbekannter Lebensformen.

Doch die Konfrontationen mit unerforschten Phänomenen und Feinden stellen Captain James T. Kirk und seine multiethnische Crew, bestehend aus Menschen, Vulkaniern und Androiden, immer wieder vor schwierige Aufgaben. In Warp-Geschwindigkeit reisen sie mit der „Enterprise“ durchs All, um nach neuem Leben und neuen Planeten zu suchen, die nie zuvor betreten wurden.

Der amerikanische Sender NBC strahlte drei Staffeln der Science-Fiction-Serie aus, doch erreichte sie nicht die geforderten Quoten und wurde zunächst auf einen späteren, ungünstigen Sendeplatz am Freitagabend verbannt, dann 1969 ganz abgesetzt.

Weltweit wurde die Serie allerdings ein Erfolg, und der Verkauf an 170 Sender sowie eine Welle von Fan-Kongressen, Merchandising-Artikeln und Protesten der Fans führten zunächst 1974 zu einer geplanten Fortsetzung der Serie und 1978 zum ersten Kinofilm. Als der Film 1979 in die Kinos kam, war die Besatzung auf einer modernisierten „Enterprise“ die gleiche. Die Dokumentation erzählt die Ereignisse im Hintergrund, die die erfolgreiche Serie und die Kinofilme zum Markenzeichen machten.

Tracks (ab 00.10)

Die Reihe bringt auch etwas zum Thema:

Bruce Sterling

Fliegende Autos, Beamen von A nach B, freundliche humanoide Aliens und sexy Klamotten: Für viele war die Zukunft ganz einfach eine große Wundertüte. Doch damit hat Bruce Sterling endgültig Schluss gemacht. Für den amerikanischen Science-Fiction-Autor ist die Zukunft ein reichlich komplizierter Haufen von Problemen, bei denen der Mensch meist kein allzu glorreiches Bild abgibt: Katastrophen, Verbrechen, Datenhorror verbinden sich in seinen Romanen zu Visionen einer Welt, in der Technologie eher das Problem als die Lösung darstellt.

Bruce Sterling, geboren 1954 in Texas, Romanautor, Designjournalist, Geheimdienst-Berater und Whistleblower in Klimafragen, bietet seine ganze Vorstellungskraft auf, um sich das Schlimmste auszumalen und es vielleicht doch noch zu verhindern. Als Pionier des Cyberpunk sah er die Auswüchse einer Gesellschaft voraus, in der Computernetze alles bestimmen.

Er erfand das Konzept des „Spime“, eine ziemlich weit reichende Version des Internets der Dinge. In seinem Blog „Beyond the Beyond“ analysiert er seit 2003 die Design-Avantgarde und schärft dabei seinen visionären Geist in der Betrachtung von Objekten und Materialien. No future is the future! Doch Bruce Sterling hat alles im Griff!

Weiteres von und mit:
Neil Harbisson: Der Klang der Farben …

Und:
Cyber Invisible: Hide and geek?
Syd Mead: Retour vers le rétro futur

 

Quelle

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