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Gewerkschaft klagt Pfeiffer Gruppe (Zielpunkt)

Mag. Georg Pfeiffer | ©: Michael Hügel Mag. Georg Pfeiffer | ©: Michael Hügel

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Die Pleite der Supermarktkette Zielpunkt könnte nun rechtliche Schritte gegen die Eigentümer nach sich ziehen. Wie die „Wiener Zeitung“ am Samstag berichtete, lässt die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA-djp) eine Strafanzeige gegen Georg Pfeiffer und die verantwortlichen Geschäftsführer und Aufsichtsräte erstatten. Es geht dabei im Wesentlichen um Krida-Tatbestände.

Konzern-Filet verkauft
Der oberösterreichische Handelsunternehmer schickt Zielpunkt mit 229 Filialen und fast 3.000 Mitarbeitern in Konkurs. November-Gehälter und Weihnachtsgeld wurden nicht mehr ausbezahlt. Dafür kaufte Georg Pfeiffer über die Pfeiffer Handels GmbH erst im November jene Immobilienfirma, die etwa 80 Zielpunkt-Liegenschaften besitzt – um kolportierte 38 Millionen Euro. Ebenfalls im November verkaufte Pfeiffer das Konzern-Filetstück an den Schweizer Handelskonzern Coop.

Was die Gewerkschaft aufregt, ist das Faktum, dass Pfeiffer durch diese Immobilien-Transaktion von der Verwertung der Zielpunkt-Filialen profitieren wird, obwohl er selbst das Unternehmen in die Pleite schickte.

Pfeiffer selbst sprach am Freitag im Zusammenhang mit dem Immobilien-Deal von einem „unglücklichen zeitlichen Zufall“. Der werde schon seit Monaten vorbereitet. Verkäufer der Zielpunkt-Immobilien ist die Trei Real Estate, die dem deutschen Handelskonzern Tengelmann gehört, früherer Zielpunkt-Eigentümer.

Die Mitarbeiter besser gesagt ehemaligen Mitarbeiter sind darüber Wütend und sehr empört. Auch das ihnen die Politik Hilfe versagte und 170 Abgeordnete die ein Monatliches Gehalt von über 8000 Euro bekommen, Nein gestimmt haben und ihnen die vielleicht 800 Euro im Monat bekommen die Hilfe verwehrt haben.

Quelle

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