An den Handel: Wie soll man als Konsument noch Vertrauen haben?

Es vergeht kein Tag, wo nicht von Rückrufen bei Produkten geschrieben wird!

Sogar bei Babynahrung!

So auch heute wieder: Warum kann man nicht bevor die Ware ausgeliefert wird, diese überprüfen, ob diese überhaupt in den Handel kommen kann?

Warum muss man die Menschen solcher Gefahr ausliefern?

Verunreinigte Babynahrung – SPÖ-KonsumentInnenschutzsprecher Vogl fordert rasche Konsequenzen.

Rückrufaktion und strenge Grenzwerte bzw. völliges Verbot von aromatischen Mineralölen in Lebensmitteln.

Gestern, Donnerstag, hat die deutsche Verbraucherschutzorganisation „Foodwatch“ Ergebnisse von Labortests vorgelegt, wonach in bestimmten Babynahrungsprodukten eines Schweizer Konzerns aromatisierte Mineralölrückstände (MOAH) nachweisbar sind. SPÖ-KonsumentInnenschutzsprecher Markus Vogl wird dazu am Montag eine parlamentarische Anfrage an die Konsumentenschutzministerin einbringen. Ihm geht es um rasche Konsequenzen: “Das beginnt beim Rückruf der betroffenen Chargen und geht weiter damit, dass es endlich strenge Grenzwerte oder besser noch ein völliges Verbot für diese Substanzen in der Lebensmittelverarbeitung gibt.”

Aromatische Mineralöle sind laut der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA potenziell krebserregend und erbgutschädigend. Gesetzliche Grenzwerte für diese Substanzen in Lebensmitteln gibt es jedoch nicht. VerbraucherInnenschutzorganisationen fordern ein absolutes Verbot für aromatische Mineralöle, womit auch die Möglichkeit, dass Verunreinigungen von Babynahrung durch die Verpackung passieren, ausgeschlossen würde.

Im Anlassfall vermutet Foodwatch, dass ungereinigte Mineralöl-Bestandteile von den als Verpackung verwendeten Weißblechdosen auf die Produkte übergegangen sein könnten. Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestle hat gestern Abend, wie die APA berichtet hat, die eigenen Produkte als sicher bezeichnet und gesagt, sie erfüllten “alle lebensmittelrechtlichen Vorschriften in der EU”.

Produktrückruf: Happy Harvest Mandeln gemahlen.

HOFER und sein Lieferant Märsch Importhandels GmbH rufen das Produkt „Happy Harvest Mandeln gemahlen, 200 g“ mit MHD 13.04.2020 zurück.

„Happy Harvest Mandeln gemahlen, 200 g“ mit Mindesthaltbarkeitsdatum 13.04.2020 wird aus Gründen des vorsorglichen Verbraucherschutzes durch die Märsch Importhandels GmbH und die HOFER KG zurückgerufen. In Proben des genannten Artikels wurden Salmonellen nachgewiesen. Die gemahlenen Mandeln dürfen daher nicht roh verzehrt werden, eine weitere Verwendung des Produktes wird nicht empfohlen. Es handelt sich bei dem Artikel um ein unbehandeltes Naturprodukt, welches als Backzutat vor dem Verzehr für mindestens 10 Minuten bei mindestens 80 °C zu erhitzen ist. Nach diesem Verfahren zubereitete Backwaren, bei denen die gemahlenen Mandeln eingesetzt worden sind, stellen somit keine gesundheitliche Gefahr mehr dar. Das Produkt war österreichweit in allen HOFER Filialen erhältlich. Der Verkauf wurde sofort gestoppt.

Die betroffenen Produkte können in allen HOFER Filialen zurückgegeben werden. Den Kaufpreis bekommen Kunden selbstverständlich auch ohne Kaufbeleg rückerstattet. Diese Warnung besagt nicht, dass die Gefährdung vom Erzeuger, Hersteller oder Vertreiber verursacht worden ist.

Für Rückfragen ist das HOFER-Kundenservicecenter telefonisch unter (+43) 5 70 30 355 00 erreichbar (Mo-Fr 07:15-20:00 Uhr und Sa 07:15-18:00 Uhr).

Quelle: apa.ots

Chiemgauer Naturfleisch ruft zwei Salami-Produkte zurück.

Nachdem bekannt wurde, dass die unten genannten Chargen auch nach Österreich weiterverkauft wurden, erweitern wir unseren Presseverteiler entsprechend. Der betroffene Handel wurde bereits informiert.

Im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes ruft Chiemgauer Naturfleisch zwei Chargen von jeweils zwei Salami-Erzeugnissen vom Markt zurück.

 

Es betrifft die folgenden Artikel und Chargen:

Rindersalami, geschnitten, 65 g
Charge BEGZH mit Mindesthaltbarkeit von 10. – 13.11.2019 und
Charge BEHHD mit Mindesthaltbarkeit von 13. – 15.11.2019

Edelsalami, Stange ca. 150 g
Charge BEDWK mit Mindesthaltbarkeit von 24. – 25.10.2019 und
Charge BEEPT mit Mindesthaltbarkeit von 25.10. – 05.11.2019

Grund dieser Maßnahme ist, dass in einer Packung bzw. zwei Stangen dieser Produktion wenige kleine Kunststoffstücke ermittelt wurden.

Kunden, die Ware dieser Chargen gekauft haben und noch zu Hause haben, können diese zurück in den Laden bringen und erhalten selbstverständlich den Kaufpreis zurückerstattet.

Chiemgauer Naturfleisch bedauert diesen Vorfall sehr und nimmt ihn zum Anlass, die Sicherungsmaßnahmen noch weiter zu verbessern.

Quelle: apa.ots

Skandal: Gammelfleisch auf Schlachthof verarbeitet

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Quelle