Den Unternehmern fehlt der Umsatz – Größte Krise

Foto: pixabay, zib

Gastwirte, Tourismusbetriebe, Cafe`s und so weiter, kaum jemand kann beliefert werden! Es fehlt der Absatz.

Bier muss Tonnenweise weggeschüttet werden, Tonnenweise Fleisch am verderben.

„Es fehlt uns allen der Umsatz, wir können unser Personal nicht mehr bezahlen“!
Die Hilfen kommen mager, trotzdem es wurden gerade diese Parteien gestärkt, die dafür verantwortlich sind. Solange man sich so als Sieger sehen kann, muss man nicht nachdenken.

Auch die Verlage sind massivst unter Druck: Trotzdem will man ihnen zusätzlich schaden, zum Beispiel Zensurgesetz.

Österreichische Verlage massiv durch Corona-Krise getroffen.

WKÖ-Fachverband Buch und Medienwirtschaft: Jede zusätzliche Belastung trifft Branche enorm und ist abzulehnen.

Die österreichischen Verlagslandschaft wurde massiv durch die Corona-Krise erschüttert.

Die Publikationen der vielen kleinen österreichischen Verlage werden vor allem im stationären Buchhandel, bei Veranstaltungen, Ausstellungen und Messen verkauft, was seit Beginn der Corona-Krise nicht bzw. kaum möglich ist. Die schwierigen Zeiten des Lockdown haben jene Verlage, die nicht um Kulturförderung ansuchen können, besonders in Bedrängnis gebracht. Die österreichische Verlagslandschaft ist vielfältig und heterogen.1576 Verlage beschäftigen 3053 Mitarbeiter, die Hälfte aller Verlage sind EPU.

„Zunehmend werde ich von Verlagen kontaktiert, die verzweifelt sind und um ihre Existenz bangen“, berichtet Verlegerin Beatrice Erker, Obfrau der steirische Fachgruppe der Buch- und Medienwirtschaft. Sorge bereitet der Branche auch die im ersten Halbjahr 2021 anstehende Umsetzung der EU-Copyright-Richtlinie. Erker: „Wir befürchten ernsthaft, dass das zuletzt ausgewogene Urheberrechtvertragsrecht eine Schlagseite bekommt. Es ist mehr denn je dringend notwendig, auf die wirtschaftliche Situation der Verlage einzugehen. Das sehen wir momentan leider nicht wirklich.“

Bücher zu verlegen heißt sehr oft riskieren, vor allem wenn junge, unbekannte Autorinnen und Autoren veröffentlicht werden. Wer in diese sensiblen Bereiche gesetzgeberisch eingreift, der schwächt die Investitionsmöglichkeiten der Verlage und schadet der Vielfalt der Kunst.

Sonja Franzke, die für die Grüne Wirtschaft die Interessen der Verleger*innen vertritt, konkretisiert: „Verleger*in und Künstler*in reüssieren nur gemeinsam. Leider sind aber in den ersten Entwürfen zur Urheberrechtsnovelle so viele Dinge abgelaufen, dass diese unterm Strich den US-Internet-Giganten mehr nützen, und den österreichischen Verleger*innen mehr schadet, als sie den Künstler*innen, die hier in Frage kommen, je zugute kommen kann. Es stimmt einfach die Balance nicht mehr.“

„Tatsächlich kursieren zahlreiche Ideen, die in die Geschäftsmodelle von Verlagen massiv eingreifen würden. Gerade jetzt ist jede zusätzliche Belastung für die Branche massiv abzulehnen“, betont der Geschäftsführer des Fachverbandes Buch- und Medienwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Karl Herzberger, abschließend.

Urheberrechtsreform und Digital Service Act rasch und kompromisslos umsetzen.

Fall Facebook „Die Freiheit, die sie meinen“

Die weltweite Kritik an der Entscheidung Facebooks in Australien Nachrichteninhalte, aber auch Service- und Katastrophendienste auszulisten, sollte Anlass sein, medienpolitische Entscheidungen sowohl auf europäischer Ebene als auch in Österreich rasch in Angriff zu nehmen. „Sowohl der geplante Digital Service Act als auch die Umsetzung der Urheberrechtsrichtlinie samt Leistungsschutzrecht für Verleger müssen den Tech-Giganten deren Grenzen aufzeigen und ohne Schlupfloch umgesetzt werden.

Der Fall Australien zeigt, dass es den großen Tech-Plattformen nicht um die Freiheit des Netzes geht, sondern lediglich um ihre Freiheit und diese nach ihren Vorstellungen und Bedingungen zu diktieren. Das ist die Freiheit, die sie meinen.“, so VÖZ-Präsident Markus Mair in einer Stellungnahme.

„In Wahrheit geht es den großen Tech-Plattformen nicht um Meinungsfreiheit, sondern lediglich um deren Profit am Werbemarkt und den bestmöglichen Rahmenbedingungen um keinerlei Anteil ihrer Wertschöpfung auf den jeweiligen nationalen Märkten zu investieren. Wir appellieren daher an das Justizministerium, die geplante Umsetzung der Urheberrechts-Richtlinie kompromisslos gegenüber Google, Facebook und Co. Ohne Bagatellgrenzen umzusetzen“, so Mair abschliessend.

GW/Urheberrechtsnovelle: Kreativwirtschaft stärken, Rechtssicherheit und faire Bedingungen schaffen.

Grüne Wirtschaft erneuert Forderung nach

Berücksichtigung der Anliegen der Kreativwirtschaft

Auch interessant: Was Facebook angeblich zahlt!

Ebenfalls ein weiterer Artikel, Quelle, ORF:

Verletzung von Privatsphäre: Facebook zahlt 650 Mio. Dollar

Quelle, Zitat, Kronen Zeitung: Facebook hat erstmals nach der Einführung eines umstrittenes Mediengesetzes Verträge mit australischen Medienunternehmen geschlossen. Das weltgrößte soziale Netzwerk gab am Freitag Vereinbarungen mit Private Media, Schwartz Media und Solstice Media bekannt.

Und Bill Gates, der größte Besitzer der Landwirtschaft.

Quelle