Der ewige Kampf SPÖ ÖVP – Kurz sieht Kärnten mehr als gestärkt

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Kurz: „Volkspartei erzielt höchsten Zugewinn aller bundespolitischen Parteien bei Kärntner Gemeinderatswahlen“

Volkspartei hat deutlich an Gemeinderätinnen und Gemeinderäten zugelegt.

„Die Volkspartei erzielt den höchsten Zugewinn aller bundespolitischen Parteien bei den gestrigen Kärntner Gemeinderatswahlen und wird aller Voraussicht nach die Vormachtstellung als Bürgermeisterpartei in Österreich deutlich ausbauen. Bereits der gestrige Wahltag hat bestätigt, dass alleine in den insgesamt 132 Kärntner Gemeinden künftig 39 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Volkspartei im Amt sein werden. 13 weitere Kandidaten der Volkspartei haben es nach dem ersten Wahldurchgang in eine Stichwahl geschafft, sieben davon haben das Amt bislang nicht ausgeübt und werden somit in zwei Wochen die Chance haben, den Bürgermeistersessel zu erobern. Das hervorragende Ergebnis spiegelt das große Vertrauen der Kärntnerinnen und Kärntner in die Politik der Volkspartei wider und zeigt, dass verlässliche Arbeit und tagtägliches Engagement von den Wählerinnen und Wählern belohnt wird. Die Kommunalpolitik ist uns als Volkspartei ein großes Anliegen, da es die Bürgermeister und Gemeinderäte sind, die ihr Ohr besonders nahe bei den Menschen vor Ort haben. Über 1500 ÖVP-Bürgermeister österreichweit sprechen eine klare Sprache“, zeigt sich Bundeskanzler und Bundesparteiobmann Sebastian Kurz erfreut.

Die FPÖ sieht sich ebenfalls gestärkt

FPÖ – Hofer zu Wahlen in Kärnten: Freiheitliche Politik wurde vielerorts belohnt.

Viele politische Beobachter meinten vor dem heutigen Wahltag in Kärnten, die FPÖ werde herbe Verluste hinnehmen müssen. Dieser Abgesang kam eindeutig zu früh. „ Die Ergebnisse der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Kärnten sind eine Bestätigung vieler freiheitlicher Persönlichkeiten und ihrer leidenschaftlichen und bürgernahen Arbeit“, freut sich FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer unter anderem mit Matthias Krenn (Obmann Freiheitliche Wirtschaft und Bürgermeister in Bad Kleinkirchheim), Josef Ofner (FPÖ-Bundesrat und Bürgermeister in Hüttenberg), Erwin Angerer (FPÖ-Nationalratsabgeordneter und bestätigter Bürgermeister in Mühldorf), Gernot Prinz (FPÖ-Bürgermeister in Ossiach) oder Arnold Prax, der die FPÖ in Trebesing von drei auf fünf Mandate stärkte und sich gegen den SPÖ-Kandidaten um den Bürgermeistersessel durchgesetzt hat. Auch in der Gemeinde Gurk gibt es mit Sigi Wuzella ein neues freiheitliches Gemeindeoberhaupt.

„Bei Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen stehen die Kandidaten im Fokus, weniger die Parteien. Es freut mich, dass die Politik der Kandidaten unserer freiheitlichen Familie von den Wählern gut aufgenommen wurde“, so Hofer, der auch darauf verweist, dass es in Pandemiezeiten nicht einfach sei, Wahlkampf zu betreiben – gerade für Kandidaten der FPÖ: „Die Stärke unserer Politikerinnen und Politiker liegt im direkten Gespräch mit den Menschen – ob bei Hausbesuchen, am Bürgerstand oder bei anderen Veranstaltungen. All das wurde durch die Corona-Maßnahmen deutlich erschwert.“

Den heutigen Wahlsonntag in Kärnten sieht der FPÖ-Obmann als starkes Lebenszeichen der freiheitlichen Familie und wünscht allen neuen und wiedergewählten Bürgermeistern viel Erfolg für die kommenden sechs Jahre.

Corona – SPÖ-Kärnten: Bevölkerung muss wieder Vertrauen in die Politik fassen!

Sucher: Das fixe Starren auf Zahlen alleine, ist keine praktikable Strategie zur Bekämpfung der Pandemie – es bra

Bereits vor einem Monat hat SPÖ Kärnten Landesparteivorsitzender LH Peter Kaiser einen dringlichen Appell an die Bundesregierung gerichtet, den Lebensrealitäten der Bevölkerung Österreichs zu entsprechen und die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie mit Augenmaß und einem größeren Kreis an ExpertInnen aus der Soziologie, der Psychologie, Psychotherapie und Pädagogik zu erweitern. SPÖ Kärnten Landesgeschäftsführer Andreas Sucher ist überzeugt, hätte sich die Bundesregierung diesen Vorschlägen gegenüber früher offen gezeigt, hätten langfristige psychosoziale und volkswirtschaftliche Schäden für Österreich verringert werden können. Sucher erneuert heute diesen Appell, auch weil er überzeugt ist, die Bevölkerung muss bei der Bekämpfung der Pandemie wieder ins Boot geholt werden.

„Wir sehen es an den Umfragen die den Vertrauensverlust der Bevölkerung in das Coronamanagement der Bundesregierung belegen und wir bemerken es im Alltag: die Inflation an Zahlen und Daten, zusammen mit der undurchschaubaren Zuckerbrot und Peitsche – Taktik von Türkis-Grün führt zu Ermüdungserscheinungen, nicht zu Erfolgen bei der Bekämpfung der Pandemie“, so Sucher.

Sucht eine nachvollziehbare Perspektive.

Wenn es wieder zu einer Solidarisierung und zu einem Schulterschluss in Österreich kommen soll, müsse die Bundesregierung differenzierter und offener mit der Bevölkerung kommunizieren, so Sucher weiter. Nicht jede am Reißbrett berechnete Maßnahme könne von der Bevölkerung tatsächlich so gelebt werden. Daher sei es notwendig, vorgeschlagene Maßnahmen, bevor sie veröffentlicht werden, auch auf ihre Praxistauglichkeit hin abzuklopfen.

„Es braucht mehr Perspektive als vage Versprechungen von Öffnungen wenn „die Zahlen stimmen“ und voraussichtlich „in zwei Wochen“. So kann man die Menschen nicht ins Boot holen – wir müssen aber alle gemeinsam an einem Strang ziehen, wenn wir die Pandemie besiegen wollen. Es braucht daher Perspektive, es braucht das Verständnis der Bundesregierung für Alltagsprobleme – keine Zahlenspiele und keinen mahnenden Zeigefinger“, so Sucher.

Darüber hinaus fordert Sucher absolute Transparenz bei den Impfungen – vom Preis bis zum Impfdatum muss alles nachvollziehbar, erklärbar und verfolgbar sein, sonst, so Sucher: „Verspielt die Bundesregierung die größte Chance, die wir im Moment haben.“

Kärnten-Wahlen: SPÖ als klare Nummer Eins im Land bestätigt.

Kaiser, Sucher zu Ergebnis inkl. Wahlkarten: SPÖ war, ist und bleibt führende Bürgermeister- und Kommunalpartei. Gehen mit Entschlossenheit, Kampfgeist und Zuversicht in Stichwahlen!

Die SPÖ bleibt mit 40 Prozent die klare Nummer eins in Kärnten, auch auf Gemeindeebene. Das wird nach dem heute verkündeten Endergebnissen inklusive Wahlkarten deutlich. „Wir waren, sind und bleiben als SPÖ die Nummer Eins im Land“, freuen sich Landesparteivorsitzender Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesgeschäftsführer Andreas Sucher. Man sei nach dem überragenden Ergebnis bei den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 2015 auf einem sehr hohen Niveau in eine Wahlauseinandersetzung gestartet, die unter bis dato völlig unbekannten Voraussetzungen stattfand, verweisen beide auf die Auswirkungen der Coronapandemie, die vielen zusätzlichen Bürgerlisten und politische Mitbewerber, die in einigen Kommunen zum ersten Mal antraten.

Neben sehr vielen erfreulichen Ergebnissen, wie beispielsweise in St. Veit, in Völkermarkt und Wolfsberg oder auch in Lendorf und Feld am See oder Preitenegg, gäbe es natürlich den einen oder anderen Wermutstropfen. Nichtsdestotrotz gelte es jetzt, sich in jenen Gemeinden, in denen SPÖ-Kandidat*innen in 14 Tagen in einer Stichwahl stehen, auf die Stärken der SPÖ-Kärnten zu konzentrieren und die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass der*die SPÖ-Kandidat*in die beste Wahl ist.

„Wir krempeln schon wieder die Ärmel auf und blicken mit Mut und Zuversicht nach vorne“, zeigt sich Kaiser durchaus optimistisch. Die Stichwahlen in Klagenfurt und Spittal seien ebenso zu erwarten gewesen wie auch in Hermagor. „Die Entscheidung fällt jetzt eben in der prognostizierten Nachspielzeit. Und bekanntermaßen verfügt die SPÖ genau wie ich über eine ausgezeichnete Kondition. Während andere ihr Pulver bereits verschossen haben, kann die SPÖ jetzt nochmal zulegen, wird ihre Kräfte nochmal mobilisieren und mit der sprichwörtlichen zweiten Luft gewinnen“, so Kaiser.

Auch seitens der Landesorganisation sei man laut Landesgeschäftsführer Sucher weiter bis in die Haarspitzen motiviert: „Die Bevölkerung in den Gemeinden weiß, was die SPÖ auf Landesebene und auch auf kommunaler Ebene in den letzten Jahren für die Menschen erreicht hat. Das müssen wir ihnen in den nächsten 14 Tagen nochmals deutlich ins Bewusstsein rufen, wie auch die Tatsache, dass für die eigene Gemeinde beste direkte Zusammenarbeit mit der führenden Kraft im Land immer von Vorteil ist“, macht Sucher abschließend deutlich.

 

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