Drozda – Hasspostings: SPÖ klagt auf Unterlassung

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SPÖ-Bundesgeschäftsführer kritisiert Vilimksy: „Das Liken von FB-Seiten, die Hass gegen Frauen schüren, disqualifiziert Vilimsky als EU-Kandidat“ SPÖ-Bundesgeschäftsführer kritisiert Vilimksy: „Das Liken von FB-Seiten, die Hass gegen Frauen schüren, disqualifiziert Vilimsky als EU-Kandidat“

Auf der Seite „FPÖ Fan Club“, die unter anderem von EU-Kandidat Vilimsky gelikt wurde, stehen noch immer Hasspostings gegen SPÖ-Vositzende Pamela Rendi-Wagner. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda sieht FPÖ-Chef Strache gefordert: „Wie lange dauert es noch, bis sich Vilimksy von den frauenfeindlichen und sexistischen Facebook-Seiten, die führende Politikerinnen beleidigen, diskreditieren und bedrohen, distanziert?“, fragt Drozda. „Ich fordere FPÖ-Chef Strache auf zu handeln“, so Drozda. Der FPÖ-Chef müsse dafür sorgen, dass sich Vilimsky entschuldigt und distanziert:
„Ansonsten hat er sich für ein politisches Mandat disqualifiziert“, so Drozda.

Laut SPÖ-Bundesgeschäftsführer werde die SPÖ auf Unterlassung klagen. „Ein Parteichef muss klare Grenzen ziehen, wenn seine Funktionäre sexistische Beschimpfungen gegen Frauen liken oder teilen“, betont Drozda. Es sei unerträglich, dass die FPÖ nichts gegen die Hetze ihrer Sympathisanten unternimmt. „Noch bedauerlicher ist es, dass nichts gegen FPÖ-Funktionäre unternommen wird, die sich aktiv an dieser Hetze gegen Frauen beteiligen“, so Drozda. Diese Hasspostings tragen zu „einer Vergiftung des gesellschaftlichen Klimas bei“.

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