Impfchaos – Klagsdrohungen wegen Tests – Menschen mit psychischer Erkrankung werden nicht geimpft

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Viele Eltern lassen ihre Kinder in den Schulen testen!

Es gibt aber auch Eltern, Experten schätzen rund 10% der Eltern, die ihre Kinder nicht testen lassen, deren Kinder nun auch keine Schulbildung haben, oder daheim lernen.

Update: ORF

Ist es ein Skandal? Menschen mit psychischer Erkrankung werden nicht geimpft.

Covid-Risikofaktor Psychische Erkrankung: Ärztekammer Wien empfiehlt Priorisierung im Impfplan
Bisher waren Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen im Wiener Impfplan nicht berücksichtigt. Das könnte sich nun ändern.

Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen (wie schwere Depressionen, bipolare Störungen und Schizophrenie) infizieren sich deutlich häufiger mit COVID-19, zeigen einen schwereren Verlauf und haben ein höheres Sterberisiko als die Allgemeinbevölkerung.

In Österreich wurde bislang auf diesen Teil der Bevölkerung schlichtweg vergessen. Gegenüber stadtpolitik.wien meint die Ärztekammer Wien:
Die Aufnahme von schweren psychischen Erkrankungen in die Priorisierungslisten des CoV-Impfplans sollte von den zuständigen Behörden in Anlehnung an das deutsche Beispiel daher durchaus ins Auge gefasst werden.

Wien prüft
Ein Sprecher von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker erklärte auf Nachfrage von stadtpolitik.wien, dass das Thema in der zuständigen Fachabteilung behandelt wird.

 

Von Stufe 4 auf 3: Deutschland sieht nun hohes Risiko
Deutschland stuft diese Risikogruppe hinauf: Betroffene gelten nun als Personen mit Vorerkrankungen mit hohem Risiko wie etwa auch Krebspatienten.

In Österreich vergessen: Ärztekammer Wien empfiehlt Priorisierung bei Impfung

 

Die Kronen Zeitung schreibt nun folgendes:

Testverweigerer setzen jetzt Schulen unter Druck

Quelle, Zitat: Kronen Zeitung: Schon seit Tagen machen deshalb Testverweigerer dagegen mobil und suchen auch in sozialen Netzwerken und über WhatsApp-Gruppen Unterstützer. Außerdem wird Schuldirektoren und Lehrern mit Anzeigen und Klagen gedroht. . .

Kinder und Eltern psychisch überfordert und werden immer kränker. Da kann auch so mancher Therapeut nicht mehr helfen.

Caritas schlägt Alarm: Der fehlende Kontakt zu Gleichaltrigen, Schulschließungen und der wirtschaftliche Druck in vielen Familien haben Spuren bei Kindern und Jugendlichen hinterlassen.

Monatelange Corona-Krise und Lockdown haben den Alltag drastisch verändert und viele Kinder und Jugendliche sind durch die Auswirkungen der Pandemie zunehmend belastet. Die Caritas der Diözese St. Pölten ist mit ihren Angeboten nahe dran an den Familien, die es dieser Tage nicht alleine durch diese schwierige Zeit schaffen.

Im Rahmen einer Pressekonferenz in St. Pölten betont Caritasdirektor Hannes Ziselsberger: „Neben der materiellen Not, erkennen wir, dass auch Überforderung und Perspektivenlosigkeit Nöte unserer Zeit sind. Es braucht Unterstützung und feste Anker, um den Schwächsten der Gesellschaft, den Kindern und Jugendlichen, hier zur Seite zu stehen.“ Daher richtet der Caritasdirektor einen klaren Appell an die VerantwortungsträgerInnen in Politik und Gesellschaft: „Sichern Sie die vorhandenen Möglichkeiten und trauen Sie sich weiter, in die soziale Infrastruktur zu investieren! Wir brauchen diese in den nächsten Jahren sehr dringend, vielleicht dringender als die technische Infrastruktur.“ Ziselsberger warnt davor, dass eine „überforderte, gespaltene oder perspektivenlos Gesellschaft eine große Gefahr für die Zukunft darstellt“.

Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz unterstreicht: „Die Herausforderungen für Familien sind durch die Corona-Maßnahmen größer geworden: Neue Krisen sind entstanden, bestehende Krisen haben sich verstärkt. Die Familie und die liebevolle Zuwendung zueinander sind das Rückgrat unserer Gesellschaft, Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Ich bin froh und dankbar, dass unsere Caritas hier einen fundamentalen Bestandteil der sozialen Infrastruktur im Land bildet. Die Caritas als ausgestreckte Hand der Kirche gibt der Nächstenliebe ein Gesicht und lebt das Miteinander mit konkreter Hilfe, mit Trost und notwendiger Unterstützung. „Notwendigkeit“ heißt „Not zu wenden“ – das tut unsere Caritas in großer Verlässlichkeit und Aufmerksamkeit in der Diözese St. Pölten.“

Die Caritas unterstützt Kinder und Jugendliche in unterschiedlichen Bereichen:
Familienhilfe und vor allem Familienhilfe PLus leisten – in enger Zusammenarbeit mit der Sozialberatung.Nothilfe – einen wichtigen Beitrag zur Begleitung und Unterstützung von Familien in Krisensituationen. Judith Baumgartner, Leiterin Familienhilfe Plus erklärt: „Unsere FamilienhelferInnen bieten praktische Anleitungen, unterstützen bei der Erstellung einer Tagesstruktur, helfen bei Überforderung im Umgang mit den Kindern bzw. mit den Anforderungen des Homeschoolings.“

Auch die Caritas Lerncafés helfen überforderten SchülerInnen aller Altersgruppen. MitarbeiterInnen der Lerncafés betreuen ihre Schützlinge vor Ort in den vier Lerncafés der Caritas der Diözese St. Pölten bzw. auch am virtuellen Schreibtisch weiter und der Bedarf ist hoch weiß Magdalena Schneeweis vom Lerncafé in Herzogenburg: „Die Wartelisten auf einen Platz im Lerncafé sind lang. Alleine in Herzogenburg haben wir 28 Kinder die dringend auf einen Platz warten würden.

Auch die Nachfrage nach Psychotherapie für Kinder und Jugendliche steigt. „In den Therapien häufen sich Depressionen, Essstörungen, selbstverletzendes Verhalten, Probleme mit dem Tag- Nachtrhythmus, Schlafstörungen, Computersucht, sozialer Rückzug und Aggressivität“, berichtet Sabine Scharbert, die Leiterin der Caritas-Familienberatung & Psychotherapie. Die Caritas Familienberatungsstellen bieten niederschwellige, schnelle Hilfe auch in schwierigen Zeiten u.a. in Form von kassenfinanzierter Psychotherapie für Kinder- und Jugendliche.

Abschließend appelliert Caritas Direktor Hannes Ziselsberger auch an betroffene Eltern und Kinder: „Nutzen Sie die Möglichkeiten, die es jetzt schon gibt und holen Sie sich Hilfe!“

Quelle