Macheten Mann verurteilt

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Mann mit Machete bedroht jetzt gab es das Urteil.

Hier die Vorgeschichte

Ein Streit unter Autofahrern hat am Dienstag in Eisenstadt ein gerichtliches Nachspiel gehabt. Ein 44- jähriger Burgenländer hatte seinem Kontrahenten, einem 42- jährigen Installateur, eine Ohrfeige verpasst und ihn mit einer Machete bedroht. Der Beschuldigte gab die Tätlichkeit zu, die Drohung bestritt er. Er wurde nicht rechtskräftig zu acht Monaten bedingter Haft und 50 Euro Schmerzensgeld verurteilt.

Kronen Zeitung:

Zu dem Zwischenfall war es am 3. März in Oberwart gekommen: Der Installateur bog damals von einem Parkplatz mit seinem Wagen in eine Straße ein, der Angeklagte musste bremsen. Nach einem Wortwechsel parkten beide am Fahrbahnrand ein und stiegen aus.

Der 44- Jährige sei dann mit der 57 Zentimeter langen Machete auf den anderen Mann zugegangen und habe ihm gedroht: „Ich hack dir den Schädel ab“, schilderte der Staatsanwalt den Vorfall aus Sicht der Anklage. Außerdem habe er ihn geohrfeigt, wodurch der 42- Jährige eine Rötung im Gesicht erlitten habe.

 Machete „unterm Sitz liegen gehabt“

„Die Drohung stimmt nicht. Dass ich ihm eine Ohrfeige gegeben habe, stimmt schon“, verantwortete sich der Angeklagte. Einzelrichterin Karin Lückl fragte ihn nach der Machete: „Die hab ich unterm Sitz liegen gehabt.“ Wie sie dann in seine Hand kam? „Wegen der Bremserei ist die irgendwie vorgerutscht“, antwortete der Südburgenländer.

„Ich hab mir gedacht, mein Leben ist aus dass ich so sterben muss“, schilderte der

Installateur die Situation. Weil er meinte, sein Kontrahent hole aus, habe er sich instinktiv weggedreht und dann einen Schlag gegen den Kopf bekommen. Fünf Tage lang habe er Schmerzen gespürt.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig der Verurteilte erbat Bedenkzeit, der Ankläger gab keine Erklärung ab.