Steiermark: Mord an einem 28 jährigen

Pressemeldungen aus Landespolizeidirektion und Innenministerium | © LPD/BMI/zib
Pressemeldungen aus Landespolizeidirektion und Innenministerium | © LPD/BMI/zib

Der Leichnam des 28-Jährigen wies Stich- und Schnittverletzungen auf, die auf Fremdverschulden hindeuteten.
Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Steiermark übernommen.
Bei der Obduktion der Leiche konnten zahlreiche Stich- und Schnittverletzungen im Kopf-, Hals- und Schulterbereich festgestellt werden, die eindeutig von Fremdverschulden herrühren.
Ermittlungen im Umfeld des Opfers ergaben, dass der 28-Jährige einige Stunden vor seinem gewaltsamen Tod mit einem 32-jährigen Afghanen aus dem Bezirk Murtal verbracht hat.
Dieser verwickelte sich während der Vernehmung in zahlreiche Widersprüche. Dadurch konnten Indizien gewonnen werden, die für eine Täterschaft des 32-Jährigen sprachen.
Die Staatsanwaltschaft Leoben erließ schließlich am 20. Juni 2019, um 00.50 Uhr eine Festnahmeanordnung wegen Verdachtes des Mordes gegen den 32-Jährigen, der nicht geständig ist.
Als Tatmotiv könnte in Frage kommen, dass der 28-Jährige mit der Frau des 32-Jährigen eine Beziehung eingegangen war.
Die Tatwaffe – ein Messer oder ein messerähnlicher Gegenstand – wurde bislang nicht aufgefunden.
Der Tatverdächtige befindet sich derzeit noch auf der Polizeiinspektion Knittelfeld und wird in die Justizanstalt Leoben eingeliefert werden.
Im Verlauf des heutigen Tages führen Beamte des LKA weitere Umfeldermittlungen und Spurensicherungen durch.

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