Tödlicher Alpinunfall in Häselgehr

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Am 6.9.2019 stieg ein 50jähriger deutscher Staatsbürger in Begleitung von 3 Bergkammeraden (1 Mann, 2 Frauen) von Häselgehr zur Wannenspitz auf und wanderten dann über das Lagjoch in Richtung Karlesspitze.
Nach ersten Erhebungen dürfte der Mann auf dem Grat des Lagjochs gestolpert sein und stürzte durch felsdurchsetztes Gelände 250 Meter ab.
Der Unfall ereignete sich um 15.30 Uhr und von den Begleitern wurde sofort die Rettungskette in Gang gesetzt.
Auf Grund der schlechten Witterungsverhältnisse stieg die Bergrettung Elbigenalp mit 17 Mann auf und der Arzt der Bergrettung konnte um 20.05 Uhr nur den Tod des Verunfallten feststellen.
Die Begleiter wurden von der Bergrettung schwer geschockt ins Tal begleitet und vom Krisen-interventionsteam des Roten Kreuzes betreut.
Der Verstorbene wurde in den Morgenstunden des 7.8.2019 von der Besatzung des Polizeihubschraubers geborgen.

Tödlicher Kletterunfall in Nassereith

Am 6.9.2019 gegen 11.00 Uhr unternahm ein 60jähriger deutscher Staatsbürger als Teil einer geführten Dreierseilschaft im Klettergaten Tieftal in Nasserreith einer Klettertour.
Bereits bei der zweiten Seillänge stürzte der Mann rückwärts in das Seil und blieb kopfüber im Seil hängen.
Er wurde von seinen Begleitern abgeseilt, die Rettungskette in Gang gesetzt und sofort mit der Reanimation begonnen.
Nach der Bergung mittels Tau durch die Besatzung des Notarzthubschraubers konnte von der diensthabenden Notärztin nur mehr der Tod des Mannes festgestellt werden.
Da nach derzeitigem Ermittlungsstand ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden kann wurde von der Staatsanwaltschaft eine Obduktion angeordnet.

Nachtrag zu Alpinunfall in St Leonhard iP (Wildspitze)

Zum Alpinunfall vom 6.9.2019 auf der Wildspitze in St Leonhard iP wird mitgeteilt,
dass der mit lebensbedrohlichen Verletzungen in die Klinik Innsbruck eingelieferte 50jährige deutsche Staatsbürger in der Nacht zum 7.9.2019 seinen Verletzungen erlegen ist.

Felssturz in Brandberg

Am 08.09.2019, um 22.08 Uhr, kam es auf der Brandbergstraße im Gemeindegebiet von Brandberg (Zillertal) zu einem Felssturz.
Vom an der Straße angrenzenden Hang brachen mehrere Felsbrocken mit einer Größe von bis zu 70 Zentimetern ab und zerrissen das Hangsicherungsnetz. Die Felsbrocken verteilten sich über die gesamte Fahrbahn bis unter die Leitplanke der gegenüberliegenden Straßenseite. Die Felsbrocken wurden durch die Feuerwehr Brandberg von der Straße entfernt. Bis zur Begutachtung durch einen Sachverständigen wurde die Straße durch den Bürgermeister für den Verkehr gesperrt. Die Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Eine Untersuchung des Hanges wurde veranlasst

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