Wir ersticken – Weltuntergang mit und ohne Impfung

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Die Regierung hat heute kapituliert, Strafen gibt es trotzdem.

So schauen die Nachrichten aus. Corona lässt uns ersticken. Atemlos und krank, es ist alles nur eine Frage der Zeit, geschieht kein Wunder. Geschieht kein Wunder, dann ersticken wir alle an Corona, so und so.

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Was Strache und sein Team aufführen, will ich nicht weiter kommentieren, weil der hat einen speziellen Schutz, weiß man seit Samstag sicher.

Bahn und Bus, fahren nicht mehr so, weil diese Millionen Verluste durch Corona erlitten haben. Vor allem ältere Menschen tun sich immer schwerer.

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Homeoffice wird zur Bedrohung

Wiens FCG-Vorsitzender Thomas Rasch: „Flucht aus Bürohäusern und Abbau von Arbeitsplätzen sind die Schattenseiten von Homeoffice“

Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt umgekrempelt. Nicht schleichend, wie man annehmen könnte, sondern durch eine vom Lock down inspirierte Revolution. Die neue Arbeitsform birgt aber auch selbst ein hohes Risiko“, warnt er Wiener FCG-Vorsitzende Thomas Rasch, der bei den kommenden Wahlen für den Wiener Gemeinderat kandidiert. Die zahlreichen Arbeitnehmer, die mit dem Computer und dem Telefon bei ihrer Arbeit das Auslangen finden, konnten – oder mussten – seit März plötzlich von zu Hause arbeiten. Zu gefährlich war das Ansteckungsrisiko in den Großraumbüros der meisten Betriebe…

Neuer Trend

25 Wochen später hat sich daran immer noch nicht viel geändert, denn zahlreiche Konzernfirmen, die vor der Corona-Zeit noch von der Heimarbeit zurückgeschreckt sind, haben plötzlich „Homeoffice“ als ein wichtiges Unternehmensziel deklariert. Siemens etwa will künftig für 140.000 Mitarbeiter weltweit neue Standards setzen und sich die hohen Kosten für Büromieten ersparen. Im Gegenzug haben sich hunderttausende Menschen zu Hause ihren Arbeitsplatz eingerichtet. Laut einer ÖGB-Umfrage sind sieben von zehn Mitarbeitern damit sogar zufrieden, wie aus einer ÖGB-Umfrage hervorgeht. „Und darin steckt die ganze Brisanz“, meint der Christgewerkschafter Thomas Rasch und warnt eindringlich von den weitreichenden Folgen des Trends.

Einsparung

„Skrupellose Manager sehen in der neuen Arbeitsform nämlich enorme Einsparungspotentiale. Es ist nämlich erwiesen, dass sich die Beschäftigten dabei selbst ausbeuten, die Arbeitszeiten überziehen und notwendige Pausenregelungen ignorieren. Dadurch könnten die Betriebe auch mit viel weniger Personal auskommen“, kritisier Rasch. Und letztlich bedeutet das auch für die Immobilienbranche eine echte Bedrohung. Denn in Kürze werden die Bürohäuser in den Ballungszentren leer stehen und keinen Gewinn mehr abwerfen. In den Immobilien aber stecken die Gelder der institutionellen Anleger wie Pensions- oder Abfertigungsfonds. Um dann noch zu Geld zu kommen wird die Immo-Branche den Fokus wieder auf das Thema Wohnen legen müssen. Mit der Folge, dass hier die Mieten steigen und Homeoffice dann gar nicht mehr so attraktiv ist…

Arbeitsrecht

Dass derartige Folgen keine Utopie mehr darstellen, dafür will Rasch auch schon Beweise haben: „Eine große Versicherung hat etwa in Wien bereits einige Mietobjekte gekündigt, eine andere überlegt noch, hat aber den Ausbau neuer Büroräumlichkeiten schon gestoppt!“ Eine kürzlich veröffentlichte Studie von Deloitte mit den Unis in Wien und Graz zeigt etwa, dass künftig 82 Prozent der Unternehmen zunehmender von Homeoffice profitieren wollen. „Man kann durchaus von einem Trend sprechen. Vor einem nicht ungefährlichen Trend allerdings“, wie der Wiener FCG-Vorsitzende Thomas Rasch warnend anmerkt. „Das Arbeitsrecht bleibt dabei vielfach auf der Strecke! Das hart erkämpfte Recht der Arbeitnehmer muss aber auch in Krisenzeiten gelten!“

Wiens FCG-Vorsitzender Thomas Rasch kandidiert für den Gemeinderat: „Arbeitsrecht muss auch in Krisenzeiten gelten!“

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