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Faymann will nun nach Brüssel

waldomiguez / Pixabay
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Kanzler will sich zwei bis drei Monate „Ruhepause“ verordnen, dann über Fortsetzung seiner politischen Karriere in Brüssel und der EU nachdenken.

In einem ersten Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH kurz nach seinem Rücktritt nimmt Kanzler Faymann erstmals zu seiner privaten und beruflichen Zukunft aber auch zur Zukunft seiner Partei Stellung.

„Es wäre unverantwortlich gewesen, in dieser schwierigen politischen Situation ohne den vollen Rückhalt der gesamten Partei weiterzumachen“, sagt Kanzler Werner Faymann im ersten kurzen Interview für die morgige Ausgabe der Tageszeitung ÖSTERREICH. „Ich bin mir sicher, dass ich im Parteivorstand die Mehrheit der Mitglieder hinter mir gehabt hätte, aber in schwierigen Zeiten braucht man die volle Unterstützung und den vollen Rückhalt.“

Faymann betont, dass er in den nächsten Tagen bewusst keine größeren Interviews geben wird. Faymann zu ÖSTERREICH: „Jetzt werde ich einmal schweigen, bis mein Nachfolger fest steht. Ich will kein böses Wort sagen – und empfinde auch nichts Negatives. Eines kann ich garantieren: Ich werde kein Balkon-Muppet werden, das ständig dazwischen gscheiterlt. Von mir wird es keine Zwischenrufe geben -weder jetzt noch in Zukunft.“

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