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Selbstbehalt für Selbständige gleich morgen abschaffen

stuartlimedigital / Pixabay

Plan A und Plan B sind sich einig: Selbstbehalt lieber heute als morgen abschaffen.

Maßnahmen für KMU und Ein-Personen-Unternehmen sofort umsetzen.

SPÖ-Bundesgeschäftsführer sieht dringenden Handlungsbedarf zur Unterstützung von KMU – Selbstbehalt für Selbständige gleich morgen abschaffen.

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler betonte heute, dass die Vorschläge des „Plan A für Österreich“ für Klein- und Mittelunternehmen bis zu zehn Personen sowie für Ein-Personen-Unternehmen rasch umgesetzt werden könnten und umgesetzt werden sollten. „Denn wir wissen, dass über 90 Prozent der österreichischen Unternehmen KMU sind – sie sind das Rückgrat unserer Wirtschaft“, so Niedermühlbichler am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Zur Unterstützung kleiner Betriebe könnten einige Punkte des „Plan A“ schon morgen im Ministerrat beschlossen werden. Zwei wichtige Punkte sind die Abschaffung des Selbstbehalts in der Krankenversicherung für Selbständige und eine bessere Unterstützung von KMU bei der Entgeltfortzahlung.

„Es ist nicht gerecht, wenn Selbständige beim Arztbesuch 20 Prozent Selbstbehalt bezahlen, obwohl sie den gleichen Beitragssatz in der sozialen Krankenversicherung wie unselbständig Erwerbstätige haben. Nicht wenige zögern mit Arztbesuchen, zulasten ihrer Gesundheit“, gibt der SPÖ-Bundesgeschäftsführer zu bedenken. Auch im Fall eines für Kleinstbetriebe oft existenzbedrohenden Entfalls eines Mitarbeiters soll der Zuschuss deutlich erhöht werden. „Davon würden fast 90 Prozent aller KMU in Österreich profitieren“, so Niedermühlbichler. „Wir sind bereit, die berechtigte Frage ‚Worauf warten?‘ mit Taten zu beantworten, das haben wir mit dem Plan A umfassend unter Beweis gestellt – ich hoffe, auch der Koalitionspartner erkennt den Handlungsbedarf.“

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