Bundesregierung vernichtet Existenz vieler Handelsbetriebe

Update: Blümel telefonierte mit verzweifelter Unternehmerin

Der verzweifelte Hilfeschrei der heimischen Friseure vom Donnerstag sorgte für viel Aufsehen. Nach dem offenen Brief der stellvertretenden Innungsmeisterin Gülten Karagöz an die Bundesregierung hat Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) am Freitag mit der Friseurmeisterin telefoniert. Er sei sich mit ihr darüber einig gewesen, dass es „langfristig eine Reduktion“ der Abgabenlast brauche, und zeigte auch Verständnis für die schwierige Situation der Branche.

Wie stark sich der zweite Lockdown auf den Handel auswirkt, wurde FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer heute ausdrücklich vor Augen geführt.
Ein Florist mit vier Filialen in Wien schilderte heute bei einem Gespräch die Auswirkungen des Zusperrens. Im ersten Lockdown sei dem Betrieb ein Schaden von € 370.000 (€ 270.000 Umsatzentgang, Waren im Wert von € 100.000 mussten weggeworfen werden), im aktuellen Lockdown wurden abermals Waren in dieser Größenordnung entsorgt, der Umsatzverlust wird wegen des ausbleibenden Krampus- und Adventsgeschäfts höher eingeschätzt als im Frühjahr.
Als schwacher Trost bleibe der 60%ige Ausgleich für die ausgebliebenen Einnahmen. Norbert Hofer: „Diese Zahlen verdeutlichen, wie sehr Klein- und Mittelbetriebe durch den Lockdown unter Druck stehen.
Es ist daher an der Zeit, den Handel wieder zu öffnen – unter Einhaltung der für die jeweilige Geschäftsfläche zulässigen Maximal-Kundenzahl sowie Einführung einer Trennung der Kunden nach Alter und Tageszeit. Am Vormittag sollen Menschen ab 60 einkaufen, danach auch die jüngeren Kunden. So könnte der Handel auch in Coronazeiten sein Geschäft machen.“

Insgesamt sei es die Aufgabe der Bundesregierung, den Betrieben Hoffnung zu machen. Dieser Aufgabe komme Schwarz-Grüne jedoch nicht nach. Ganz im Gegenteil: Es wird bereits jetzt das Gespenst der 3. Infektionswelle an die Wand gemalt. Norbert Hofer: „Für den Floristen wäre ein neuerlicher Lockdown im Frühjahr eine Katastrophe, zumal der Valentinstag im Februar und der Muttertag im Mai zu den umsatzstärksten Tagen gehören.“

AK-Goach: „Eltern kommen vom Regen in die Traufe – Sonderbetreuungszeit muss für alle möglich sein!“

„Vom Regen in die Traufe“, kommen laut AK-Präsident Günther Goach Österreichs

Eltern, die jetzt im Lockdown 2 ihre Kinder wieder zu Hause haben.

Der durch den neuerlichen Lockdown verursachte Schaden für die heimischen Betriebe ist exorbitant und der Wohlstand für die Zukunft echt gefährdet, so der Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft (FW), WKO-Vizepräsident Matthias Krenn, in einer ersten Reaktion. Nach den Freizeit- und Tourismusbetrieben sowie der Veranstaltungsbranche trifft es nun auch den Handel und den Dienstleistungssektor mit etwa 2 Millionen Beschäftigten. Dies wird auch massive Auswirkungen auf das produzierende Gewerbe und die Lieferketten und somit die Wertschöpfung allgemein mit sich bringen. Um Insolvenzen zu vermeiden und Arbeitsplätze zu sichern, bedarf es einer Reihe von Maßnahmen, darunter eine bessere Eigenkapitalausstattung kleiner und mittelständischer Betriebe sowie rasche und unbürokratische Hilfen für unverschuldet in Not geratenen Unternehmen.

Ärztekammer fordert Masken-Prüfung in Spitälern

Die Wiener Ärztekammer fordert nach der Entdeckung fehlerhafter Chargen von CPA- und FFP2-Masken in Kärnten und Salzburg eine „sofortige“ Kontrolle aller in Wiener Spitälern eingesetzten Schutzmasken. Derartige Vorfälle dürften sich nicht wiederholen. Auch die Qualitätskontrolle der zukünftig eingesetzten Schutzausrüstung soll „deutlich“ verbessert werden.

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Verzweifelter Hilfeschrei der heimischen Friseure

 

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