Erdogan Fans warten in Österreich auf Marschbefehl?

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oe24:

 Nach einem Angriff auf ein kurdisches Lokal in der Mariahilferstraße am Rande einer vom Verein UETD organisierten Demonstration für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gibt es nun auch Drohungen gegen das Unternehmerehepaar. Der Grüne Sicherheitssprecher Peter Pilz forderte deshalb am Mittwoch gemeinsam mit dem Anwalt des Paares Personenschutz für die Betroffenen.

Eigentlich hätte auch die Besitzerin der Restaurantkette vor die Presse treten sollen, sie sei aus Angst aber nun “kurzfristig abgetaucht”, erklärte Pilz. “Meinen Mandaten wurde mitgeteilt, wenn sie sich heute hier zeigen, wird es sehr übel für sie”, berichtete Anwalt Franz Podovsovnik.

Drohungen werden “schlimmer und massiver”

Die Drohungen gegen die kurdischen Aleviten, die bereits seit 30 Jahren in Österreich leben, mittlerweile die Staatsbürgerschaft besäßen und mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigten, würden “von Jahr zu Jahr schlimmer und massiver”, so Podovsovnik. Angefangen hätte es 2011 mit verbalen Attacken und Gewaltaufrufen auf Facebook und im Internet, mit dem Angriff auf den Gastgarten des Lokal am 16. Juli sowie den nun ausgesprochenen persönlichen Drohungen, “sind die Grenzen überschritten”.

Mehrmals seien Geschäfte mit dem Kürzel der in der Türkei als Terrororganisation verbotenen kurdischen Arbeiterpartei “PKK” besprüht worden, berichte der Anwalt. “Wenn ein Ziel derartig markiert wurde, steht es jedem frei, sie zu attackieren.” Erst letzte Woche seien erneut Mitarbeiter der Restaurantkette bedroht und angekündigt worden, “das Geschäft niederzubrennen”.

Hinweise auf Waffenbesitz

Sie bringen ihren Hass und ihren Krieg in unser Land, wie ich schon so oft geschrieben habe. Auch der Täter von München war ein Menschenhasser, hauptsächlicher auf gewisse Rassen. Sie tragen es aber in unserem Land aus. Und sie bedrohen auch uns. Soweit ist es durch die Gutmenschenkultur gekommen.

Hier der ganze Artikel.