Finanzkrise und die Allmacht der Banken

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Wir sind durch Corona in der schwersten Finanzkrise der Geschichte, in der Nachkriegszeit.

Die wenigsten verfügen über Eigenkapital, wie in der Wirtschaftsseite, der Kronen Zeitung, von vorigem Samstag geschrieben wurde.

Ohne Banken, geht ein Unternehmer zu, Grunde. Die Steuern und Abgaben in Österreich sind viel zu hoch.

Vom Unternehmer, zum Bittsteller, Allmacht Bank.

Die Bank bekommt Geld, zu den niedrigsten Zinsen, viele Banken geben dies nicht weiter, im Gegenteil. Nicht nur Bankenskandale sind oft die Folge daraus, sondern, die Bank, wird durch Hilfen, des Staates, noch größer und mächtiger.

Und so manche Bank, gehört zu den Unberührbaren.

Da war ja faktisch schon die Raiffeisen konkursreif? Wie Profil jetzt berichtet

Mattersburg-Bank – Pucher gestand: Fake-Kredite schon vor 1992

Die betrügerischen Tätigkeiten begannen wohl schon 1992.

Der Betrug in der Commerzialbank Mattersburg, die nach einem Bilanzfälschungsskandal in Konkurs ist, sollen schon vor 1992 begonnen haben und damit früher als bisher angenommen. Dies berichtete am Freitag das ORF-Morgenjournal unter Hinweis auf ein Einvernahmeprotokoll mit einem Geständnis von Ex-Bankchef Martin Pucher vom 30. Juli.

Vor 1992 – also als die Bank noch zu Raiffeisen gehörte – habe es höchstens ganz einzelne Fake-Kredite gegeben, später sei es um zig Millionen für den SV Mattersburg gegangen und um Bargeld für Kreditnehmer – für deren marode Betriebe, wo dann wiederum Rechnungen fingiert worden seien, wo Scheinumsätze entstanden seien. Die Bank habe damit frühere Kredite selber nicht verloren.

Raiffeisen, die Schwarze Allmacht.

“Commerzialbank „30 Jahre langes Pyramidenspiel“

Wie kann so etwas wie bei der Commerzialbank in Mattersburg passieren? Eine Frage, die Nationalbank-Gouverneur Robert Holzmann nicht zum ersten Mal gestellt bekommt, der er aber auch nicht ausweicht: „Das ist ein Kriminalfall, bei dem mit höchster Energie und Finesse ein internes Pyramidenspiel geschaffen wurde, das 30 Jahre gelaufen ist. Der Fehler war, dass die Wirtschaftsprüfer in überzeugender Weise getäuscht wurden. Nicht nur die Bankbestätigungen wurden gefälscht, auch die Poststempel hat man entsprechend geliefert.“

Pucher-Geständnis: Fake-Kredite schon vor 1992

Vor 1992 – also als die Bank noch zur Raiffeisen gehörte – habe es höchstens ganz einzelne Fake-Kredite gegeben. Später sei es um zig Millionen für den Fußballklub SV Mattersburg gegangen. Und um Bargeld für Kreditnehmer, für deren marode Betriebe Rechnungen fingiert worden seien, um Umsätze zu suggerieren, die es nicht gab. Die Bank habe auf diese Weise auf dem Papier frühere Kredite nicht verloren.

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Fake-Kredite bei Commerzialbank schon vor 1992