
Klenk wollte Interview und Kennenlern-Gespräche, konfrontierte das Innenministerium aber nicht mit konkreten Vorwürfen. Das BMI wird den Presserat befassen.
Das Bundesministerium für Inneres hielt am 2. Oktober 2018 in einer Presseaussendung (OTS0198) zu einem aktuellen Bericht im Falter fest, dass keine Kontaktaufnahme mit dem BMI und insbesondere mit Generalsekretär Peter Goldgruber durch Falter-Chefredakteur Florian Klenk stattgefunden hat. Klenk rechtfertigte sich nun via Twitter mit dem Screenshot einer allgemeinen Interviewanfrage sowie der Behauptung, er habe auch beim KC (Kabinettschef) und beim Pressesprecher angefragt.
Tatsächlich wurde niemand im BMI mit den konkreten Vorhalten konfrontiert, wie es im “Ehrenkodex für die österreichische Presse” vorgesehen wäre. Es ergingen nur eine allgemeine Interviewanfrage, konkrete Fragen zu anderen Sachverhalten sowie Einladungen zu Kaffeehaus-Gesprächen.
Zur vollständigen Information aller Medien legt das BMI eine Chronologie der Kontaktaufnahmen durch Klenk im Zuge seiner Recherchen zu den aktuellen Berichten vor:
Am 25. September um 17:42 richtete Florian Klenk von seiner privaten Adresse folgendes Mail an den Leiter der Abteilung Kommunikationsabteilung im BMI:
Sehr geehrter Herr Marakovits,
Ich würde gerne mit Herbert Kickl ein autorisiertes Interview für die kommende Ausgabe des Falter führen. Ich denke, das wäre ein spannendes und klärendes Gespräch. Ist das möglich?
Mit freundlichen Grüßen
Florian Klenk
Mangels Zuständigkeit leitete der Kommunikations-Abteilungsleiter dieses Mail an die persönlichen Pressesprecher von Innenm…
Quelle
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