Schwer kranke Ältere müssen für Risiko-Attest zahlen“

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„Das Krisenmanagement dieser Regierung ist eine einzige Katastrophe.
Es geht einfach alles schief, egal, ob Masken, Testen oder Impfen: Überall nur Chaos und Skandale.
Jetzt werden auch noch Pensionistinnen und Pensionisten zur Kasse gebeten, wenn sie ein ärztliches Attest brauchen, dass sie Hochrisikopatienten sind.
Das gehört sofort abgestellt“, fordert SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst anlässlich des Berichts im „Ö1-Morgenjournal“. So werden etwa in Niederösterreich von den älteren Menschen bis zu 50 Euro für so ein Risiko-Attest einkassiert und sie bekommen das von der Krankenkasse nicht zurück.

Will man als „Hochrisikopatient“ geimpft werden, braucht man dafür ein Attest, das der Impfbehörde vorgelegt werden muss. Diese Bestätigung, die von einem Arzt auszustellen ist, ist für ArbeitnehmerInnen und Lehrlinge richtigerweise kostenlos. „Warum soll das für Pensionistinnen und Pensionisten nicht gelten? Das ist doch wieder ein unglaublicher Schildbürgerstreich, der da auf Kosten unserer älteren Generation gemacht wird. In Zeiten der größten Krise, die wir in der Zweiten Republik erlebt haben, müssen schwer erkrankte Menschen auch noch zahlen dafür, dass sie eine Bestätigung ihrer Krankheit bekommen“, ärgert sich der SPÖ-Sozialsprecher.

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Vor OP: Herzpatient an deutscher Grenze gestoppt

Quelle, Zitat, Kronen Zeitung: Der Rettungswagen musste 30 Minuten warten, bis das Dokument von einem weiteren Rettungsauto gebracht werden konnte, berichtete die Tiroler Tageszeitung.
Der Rot-Kreuz-Wagen, der den Patienten in die Herzklinik Füssen nach Deutschland bringen wollte, musste an der Grenze umdrehen und fuhr bis Pinswang zurück, wo das andere Fahrzeug das fehlende Papier von der Rot-Kreuz-Bezirkszentrale aus Reutte anliefern sollte. 30 Minuten später konnte der Patient schließlich nach Füssen gebracht werden. In der Herzklinik musste er umgehend operiert werden.

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