Zweiter Tag Notbetrieb Österreich – Wir sind Team Österreich

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Das sagt Bundeskanzler Kurz und bedankt sich bei der Bevölkerung.

Inzwischen schließen immer mehr: Auch die VOEST Alpine denkt bereits laut über Werksschließung nach!

Die voestalpine ist im ständigen Austausch mit den Behörden und Belegschaftsvertretern und bewertet die jeweilige Lage auf Tagesbasis. Alle relevanten Konzernbereiche sind in einer „Corona TaskForce“ zusammengefasst, die sich in ständiger Abstimmung mit dem Vorstandsvorsitzenden der voestalpine AG befindet.

Dort, wo es der laufende Betrieb erlaubt, verrichten bereits zahlreiche voestalpine-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeit von zu Hause aus.
Die Möglichkeit von zu Hause zu arbeiten, soll in den kommenden Tagen über alle Gesellschaften noch weiter verstärkt werden.

Der Standard schreibt weiters: Kein Schutz für Arbeitnehmer?

Geschlossene Betriebe können Löhne aussetzen?

Das verunsichert alle zusätzlich, erzeugt auch zusätzlich massiven Stress und Angst, bei den Arbeitnehmern. Team Österreich?

Kurz lobt Team Österreich, doch Arbeitnehmer werden zutiefst verunsichert.

Neuer Härtefonds für Kleinstunternehmer geplant

Jeder widerspricht sich hier selbst, danach wird totales Chaos herrschen und keiner wird sich auskennen.

„Wir tun alles, um Unternehmen am Leben zu halten“

Corona-Gesetz: Mehr als Vervierfachung der AK Niederösterreich Beratungen in den ersten zwei Tagen.

Präsident Wieser: „Haben Kapazitäten ausgeweitet. Alle Anfragen werden abgearbeitet.“ – 5000 Anfragen in den ersten beiden Tagen.

Die dramatischen Auswirkungen rund um das Corona-Virus sind auch am explosionsartigen Anstieg der Anfragen bei der AK Niederösterreich abzulesen. „Alleine in den ersten zwei Tagen nach Inkrafttreten der Erlässe der Bundesregierung haben sich 4.980 AK-Mitglieder per Hotline an die AK-BeraterInnen gewandt“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. Diese beatworten unermüdlich Fragen zu den im Zusammenhang mit dem Virus entstandenen Probleme im Job.

Die Zahl ist mehr als eine Vervierfachung eines üblichen Montags und Dienstags. Die Hotline für arbeitsrechtliche Fragen (05 7171 22000) ist seit den Morgenstunden des 16. März entsprechend ausgelastet. Noch exorbitanter ist die Zahl der E-Mail-Beratung in die Höhe geschossen, bis Dienstagabend waren es auf diesem Wege knapp 750 Anfragen ([email protected]).

Die AK Niederösterreich war und ist auf diesen Ansturm per Telefon und Mail gut vorbereitet und hat die entsprechenden Hotlines personell und vor allem zeitgerecht aufgestockt. „Unsere Beraterinnen und Berater versuchen, alle Anliegen der betroffenen Beschäftigten so schnell wie möglich abzuarbeiten, was in der Regel auch gelingt“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGBNÖ-Vorsitzender Markus Wieser. „Das ist eine Ausnahmesituation, das Service für unsere Mitglieder steht auch hier an erster Stelle.“

Die häufigsten Anfragen betreffen zur Zeit Kündigungen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Zahlreiche Firmen legen Beschäftigten in erster Linie einvernehmliche Kündigungsschreiben zum Unterschreiben vor. Die AK Niederösterreich warnt vor einer voreiligen Unterzeichnung und empfiehlt jedem betroffenen Mitglied, sich zuvor arbeitsrechtlich beraten zu lassen!

Bei arbeitsrechtlichen Fragen – auch zum Thema Corona – wenden Sie sich an die AK-Hotline 05 7171 22000

Ausführliche Informationen zum Thema Corona und Job gibt es auf der Homepage der AK Niederösterreich. Die FAQs werden ständig erneuert und angepasst: https://noe.arbeiterkammer.at

Quelle