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Eltern verloren am 24.12 ihren 13 jährigen Sohn

Hans / Pixabay

Am 24.12.2015 gegen 08.30 Uhr unternahmen ein 13-Jähriger und ein 15-Jähriger Osttiroler eine Bergtour auf das sogenannte Schusteregg im Gemeindegebiet von Kartitsch. Am Gipfel angekommen beschlossen sie weiter auf den Weißen Knoten (2202 m) zu gehen. Beim Abstieg vom Gipfel mussten sie einen mit Gras bewachsenen Hang queren, um wieder auf den eigentlichen Steig zu gelangen. Gegen 12.15 Uhr rutschte der 13-Jährige, der vorausging, beim Queren dieses Hanges in einer Seehöhe von ca. 2050 m plötzlich aus und stürzte den steilen Hang hinunter. Der 15-Jährige rutschte ebenfalls aus, konnte jedoch nach ca. 200 Metern seinen Absturz stoppen. Er versuchte sofort Kontakt mit seinem Kameraden aufzunehmen, was ihm jedoch nicht gelang.
Nachdem die Rettungskette in Gang gesetzt worden war, stiegen zwei Notarzthubschrauber in das Gebiet auf. Der 15-jährige Bergsteiger wurde von der Besatzung des Notarzthubschraubers Martin 4 mittels Tau geborgen und in das BKH Lienz geflogen. Er erlitt eine Knieverletzung. Die Besatzung des Notarzthubschraubers Christophorus 7 konnte den 13-jährigen Bergsteiger schließlich in einer Rinne auf ca. 1720 m Seehöhe lokalisieren. Der an Bord des Hubschraubers befindliche Notarzt konnte leider nur mehr den Tod des Jungen feststellen.
Der Leichnam wurde schließlich vom Polizeihubschrauber ins Tal geflogen.

Im Einsatz standen zwei Notarzthubschrauber, der Polizeihubschrauber, 17 Mann der Bergrettung Kartitsch sowie drei Alpinpolizisten.

Die Mutter schmückte nichts ahnend den Christbaum. Der Bub freute sich auf den Heiligen Abend dazu kam es nicht mehr. Der Baum blieb leer die Geschenke unberührt. Tiefste Trauer wurde so aus einem Abend der für Millionen friedlich und schön war. Das Schicksal zeigte dieser Familie ihren Stachel.

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