Der Bürger als gläserner Bankkunde

Wer nichts im Kopf hat vertritt die Meinung das er nichts zu verbergen hat...

Jeder Mensch ist froh wenn sein Geldbörsel nicht aus Zwiebelleder ist und ihn die Bank nicht anruft.
Der weiß aber auch das Politiker und die Finanzelite andere Materialien bevorzugen, dass sie lieber „gläserne“ Konten hätten. Natürlich nicht bei ihnen selbst, im Gegenteil…

Und solchen aufgeschlossenen Menschen ist auch klar wie schnell das es geht das man mit dem Einkommen auch nicht mehr auskommen kann und dies keinen Politiker stört weil man auch Nackerte noch auszieht.
Jene werden auch die Nachrichten zu den Themen Kontenöffnung, zentrale Kontenregister, Aufhebung des Bankgeheimnisses, usw. genau verfolgen.

Mir kann nix passieren, hab nix zu verbergen…

Alle anderen, leider die Mehrheit der Wahlschafe können jetzt aufhören zu lesen – Denn: Wer von sich behauptet ein ach so toller, schöner, beliebter, unsterblicher Höchstverdiener zu sein dem „eh nichts passieren kann weil er eh nichts zu verbergen hat“ dem ist ohnehin nicht zu helfen.
Jene sollten weiterhin bei den hirnerweichenden Saufpartys mitmachen wo man im Kreise von 1000en „besten Freunden“ mit seinem Fleiß prahlen kann.

Wir aber wissen das es weit nicht so rosig ist in unserem ach so Superreichen Land, dass man uns verarscht.

Aber wenigstens gibt es Leute wie Dr. Tassilo Wallentin, der Rechtsanwalt, welcher in jeder Sonntags-KRONE einiges zum Nachdenken gibt.
Letzten Sonntag eben zum Thema „Das gläserne Konto„. Ein Rundumschlag zur Lage der Nation, welcher den tatsächlichen Finanziellen Status Österreichs richtig stellt und wo viele, damit eng verbundene Missstände zur Sprache kommen.

Aber Hilfe ist unterwegs, Finanzminister Hans Jörg Schelling wird nun die größten Steuersünder auspressen, nämlich uns alle. Wir, die gerne mal einen Kassazettel wegschmeißen, sind jene, welche Unmengen an Vermögen horten! Da muss die Finanzpolizei einfach auf Kontoöffnungen bestehen!
Nun dürfen Finanzpolizisten überfallsartig in unsere Sparbücher, Bausparer, Aktiendepots schauen!

Doch diese Menschenrechts-Verachtendenden Praktiken werden nicht wirklich zur vollständigen Sanierung des Staates führen:  Dr. Wallentin: „egal was man Ihnen erzählt: Der Bürger als gläserner Bankkunde hat nur sehr wenig mit der Vermeidung von Steuerhinterziehung zu tun.

Alle gegen Schelling?

Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll hat Einwände gegen die geplanten Konten-Öffnungen durch die Finanz. So sagt er in Richtung seines Parteifreundes Schelling: „Ich warne davor, alle Österreicher unter Generalverdacht zu stellen„, so Pröll.

FPÖ Partei-Obmann Heinz-Christian Strache, der nächste Wiener Bürgermeister (wie er meint) dazu: „Es wird ein Volksbegehren für einen gläsernen Staat und gegen einen gläsernen Bürger geben. Dabei geht es nicht nur um die geplanten Kontenöffnungen sondern auch gegen Aktenschwärzungen im U-Ausschuss. Der Bürger wird immer mehr überwacht – und der Staat vertuscht Skandale wie den um die Hypo.

Team Stronach Klubobfrau Waltraud Dietrich: „Unter dem Deckmäntelchen der Abgabenprüfung bzw. Betrugsbekämpfung im Rahmen der Steuerreform werden Unternehmer und Bürger unter Generalverdacht gestellt. Künftig soll ein vager Verdacht ausreichen, um Konten durch Behörden öffnen zu lassen. Wir müssen den Steuerbetrug bekämpfen, aber ohne ausufernde staatliche Bespitzelung. Diese willkürliche Schnüffelei muss gestoppt werden. Wir wollen keine gläsernen Bürger, sondern einen gläsernen und schlanken Staat! Dafür kämpfen wir!

NEOS Klubobmann Matthias Strolz: „Es gibt von uns aber auch die klare Forderung, dass der Rechtsstaat mitsamt den Grundrechten für Bürgerinnen und Bürger nicht weiter ausgehöhlt werden darf. Wir akzeptieren keine Öffnung von Konten ohne richterlichen Beschluss. Hier verlangen wir einen Offenbarungseid der Regierungsparteien aber auch der Grünen, wie viel ihnen die Bürgerechte noch wert sind.

Die zuletzt angesprochenen sehen das so wie nachfolgend beschrieben: Eva Glawischnig, Klubobfrau und Bundessprecherin der Grünen fordert einen Rechtsschutz.

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