Keine Intensivbetten mehr: Österreicher im Weihnachtsrausch

Laufend melden jetzt Spitäler: “Hilfe wir haben kaum mehr Intensivbetten”!

Wie auch hier.

Nächstes Spital hat keine Intensivbetten mehr frei

Die Österreicher wollen sich aber ihr Weihnachten nicht ruinieren lassen. Nicht von Corona. Deshalb schaute es heute so aus!

Riesiger Ansturm auf Geschäfte in der SCS

Heute: Tausende Menschen stürmten am Samstag die Shopping City Süd und gingen auf Shopping-Tour – nicht alle hielten sich dabei an die Corona-Maßnahmen.

Viele meinen: “Wir arbeiten das ganze Jahr hart, Risiken sind auch dort, wir lassen uns weder Weihnachten ruinieren, noch die Einkaufszeit, die REGIERUNG gehe zu weit und greife viel zu sehr in die Grundrechte der Menschen ein”! Das wollen sich viele nicht mehr gefallen lassen.

Indoor-Spielplatz “bummvoll”
Zwar tragen die Einkaufs-Fans alle brav einen Mund-Nasen-Schutz, halten teilweise vor den Geschäften dann aber überhaupt keinen Abstand. Vor einigen Stores haben sich bereits meterlange Warteschlangen gebildet, wie auf einem Foto der Leserin zu sehen ist.

“Wir haben alle lange durchgehalten, und es wurde nur schlimmer. Das Versagen liegt alleine in der Politik! Wir lassen uns nicht länger zum Narren halten, für was wir nichts können”!

Noch was, “Schaut lieber auf die Demonstranten und ruiniert nicht länger die Wirtschaft”!

Über 8.200 Neuinfektionen

Viele meinen auch: Verkühlungen, Grippesymptome, habe es immer im Herbst, Winter gegeben, damals kannte man nur das Wort Corona noch nicht und hat auch die Leute nicht drauf testen können! Doch jede Verkühlung greife die Lunge an.

Nächstes Krankenhaus hat keine Intensivbetten mehr

Anschober erwägt schärfere Maßnahmen ab nächster Woche

Anschober deutet neue Corona-Verschärfungen an

102 Anzeigen wegen Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen

Corona – Rendi-Wagner zu Anschober: Regierung muss Blindflug beenden und endlich unabhängige ExpertInnen ans Ruder lassen

Maßnahmen der Bundesregierung müssen von ExpertInnen laufend auf Wirksamkeit und Treffsicherheit überprüft werden – Regelmäßige Berichte ans Parlament gefordert

Zu den heutigen Aussagen von Minister Anschober über etwaige Verschärfungen der Corona-Maßnahmen Ende der kommenden Woche im Ö1-„Journal“ sagt SPÖ-Bundesparteivorsitzende, Klubobfrau Pamela Rendi-Wagner: „Die Bundesregierung muss ihren Blindflug im Corona-Krisenmanagement endlich beenden! Es geht jetzt ans Eingemachte: Diese Tage entscheiden, ob das Infektionsgeschehen eingedämmt werden kann. Dass die Regierung erst handelt, wenn ‚Feuer am Dach‘ ist, ist bezeichnend für das Corona-Missmanagement in den letzten Monaten.“ Die SPÖ-Vorsitzende fordert, dass endlich ExpertInnen ans Ruder kommen: „Unabhängige ExpertInnen müssen beurteilen, ob die Maßnahmen der Bundesregierung ausreichen oder nicht – sie müssen die Wirksamkeit und Treffsicherheit der Maßnahmen jetzt rasch beurteilen.“ Dazu brauche es eine laufende Bewertung, erneuerte Rendi-Wagner ihre Forderung nach einer unabhängigen ExpertInnenkommission, die die Corona-Maßnahmen evaluieren und ihre Wirksamkeit belegen – oder eben widerlegen – soll. „Das Gesundheitsministerium hat bisher hinreichend bewiesen, dass es das nicht kann“, so die SPÖ-Vorsitzende.

Wenn nur noch ein Viertel der Corona-Fälle rückverfolgbar ist, „verdeutlicht das den Blindflug der Regierung“, so die SPÖ-Chefin. „Das Monitoring einer unabhängigen ExpertInnenkommission ist unbedingt erforderlich, um evidenzbasiert Lockerungen und Anpassungen vorzunehmen und um für die Zeit nach dem Lockdown lernen zu können.“ Dazu müssen die Daten-Analysen transparent aufbereitet und regelmäßig dem Parlament berichtet werden. „Schließlich handelt es sich um stark freiheitsbeschränkende Maßnahmen“, so Rendi-Wagner. Die Menschen in Österreich hätten ein Recht darauf zu wissen, ob diese überhaupt wirken oder angepasst werden müssen.

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