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Asylpolitik Beispiel an der Schweiz?

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Was die Schweiz besser macht?
Italien will uns ja tausende Asylanten schicken, in Italien liegen die Nerven blank.

Italien will Zehntausende Asylanten an den Brenner bringen.

In dieser Deutlichkeit ist Österreich bisher noch nicht unter Druck gesetzt worden: „Wir öffnen die Häfen und schicken den Großteil unserer Flüchtlinge in Zügen und Bussen an den Brenner“, drohte jetzt der Direktor des italienischen Flüchtlingsrats, Christopher Hein. Er will damit erreichen, dass „Europa endlich reagiert“. Dafür will Hein offenbar auch unkalkulierbare Spannungen an der Staatsgrenze riskieren.

Österreich ist mit Neuwahlen beschäftigt, was jetzt?

„In Deutschland steht alles leer, in Italien ist alles überfüllt“

Italien fühlt sich nicht zu Unrecht im Massenansturm über das Mittelmeer  noch immer alleingelassen: 89.000 Migranten kamen allein im ersten Halbjahr 2017 über das Meer, die Quartiere in Italien sind überfüllt. Flüchtlingsrat- Direktor Hein: „In Deutschland, in Belgien, in den Niederlanden stehen Hunderte von Aufnahmeeinrichtungen leer. Und in Italien ist alles überfüllt das ist doch paradox.“

Was macht die Schweiz anders?

Funktioniert die Asylpolitik in der Schweiz tatsächlich besser als bei uns, wie das FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache im ORF-„Sommergespräch“ am Montagabend behauptet hat? Die Zahlen zeigen: ja. Das Schweizer Integrationsstaatssekretariat erklärt dazu die Hintergründe.

Es ist wichtig, dass die Flüchtlinge wieder in Würde in ihre Heimat zurückkehren können“, betont die Behördensprecherin die Bedeutung der Rückkehrberatung. Dabei sei sogar eine Finanzhilfe für einen Neustart des Asylwerbers in dessen Heimat möglich.

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